EUCREA FORUM 2017

DRAUSSEN DRINNEN – KÜNSTLERISCHE AKTIONEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM

BERLIN 17./18.11.2017

 

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FREITAG 17.11.2017


14.15 Uhr    EINFÜHRUNGSVORTRAG: KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM

„Urbane Künste Ruhr“ startete 2012 als eine Art Langzeit-Experiment. Im Mittelpunkt standen von Beginn an das Ruhrgebiet mit all seinen gesellschaftlichen Unterschieden und der Anspruch, die Bewohner vor Ort aktiv in die Kunstprojekte einzubeziehen. Entstanden sind große interaktive Installationen wie „Pulse Park“ von Rafael Lozano Hemmer, die im Westpark Bochum durch den Herzschlag der Besucher ein Lichtermeer entstehen ließ. Lokal verankerte Kunstprojekte wie z.B. „Breaking News“ von Anna Witt, in dem eine Gruppe handwerklich erfahrener Leute im öffentlichen Raum von Duisburg-Marxloh aus gefundenem Sperrmüll neue Stadtmöbel baute und den Bewohnern zur Verfügung stellte, haben das Publikum miteingebunden. Das große Netzwerkprojekt „Truck Tracks Ruhr“ von Rimini Protokoll dehnte sich über sieben Städte aus, und das international angelegte Vorhaben „Actopolis – Die Kunst zu Handeln“ regte einen Erfahrungsaustausch unter Künstlern und Kuratoren zum Thema der Aktivierung der Bevölkerung an. Der Vortrag von Katja Aßmann, künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr, stellt Erfolge und Misserfolge anhand von ausgewählten Projekten aus sechs Jahren künstlerischer Forschung im öffentlichen Raum vor.

 

14.45 Uhr    WORKSHOPS

AUSWAHL BITTE BEI ANMELDUNG ANGEBEN

 

WORKSHOP I   JARDIN DE WILTZ: ÜBER DIE ENTFALTUNG VON POTENZIALEN EINES KUNSTGARTENS

Auf der Suche nach neuen Wegen künstlerischer Arbeit im öffentlichen und sozialen Raum konzipierte eine Gruppe von Künstlern in den 1980er Jahren das Projekt Jardin de Wiltz: Sie legte einen öffentlichen Garten unter Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen an und gab damit mehrere Antworten auf die Frage „Warum Kunst im öffentlichen Raum?“. Heute ist der Jardin de Wiltz ein touristischer Anziehungspunkt in der Region. Sein Unterhalt bietet Menschen mit Behinderung Arbeit und ein Einkommen. Aus dem Gartenprojekt Jardin de Wiltz wurden Anfang der 1990er Jahre die Organisation COOPERATIONS entwickelt. Teilhabe und Potenzialentfaltung von Menschen und Orten prägen die Mission von COOPERATIONS. Als Betreiber eines regionalen Kulturzentrums im Norden Luxemburgs mit einem breiten Programmspektrum ist COOPERATIONS mittlerweile ein anerkannter sozialer und kultureller Akteur in der Region.
Herbert Maly, Direktor von COOPERATIONS, erzählt diese Geschichte der Potenziale von Menschen und Orten im Norden Luxemburgs und wie sie sich unter bestimmten Bedingungen entfalten können. Anschließend ist Raum für einen Austausch rund um die Themen Kunst, Partizipation, Potenzialentfaltung und öffentlicher Raum.

 

WORKSHOP II   RAW LABOR: ORTSSPEZIFISCHE INSTALLATIONEN

Der bildende Künstler Holger Frischkorn entwickelt seine Ideen im Kontext seiner Umgebung: Ob auf Reisen nach Island, China oder Deutschland - jedes seiner künstlerischen Projekte bedient sich örtlicher Impulse. Seit 2012 ist er Mitglied der Künstlergemeinschaft RAW ART FOUNDATION, einem unabhängigen Künstlerkollektiv in Frankfurt am Main, das von der Künstlerin Elizabeth Coleman-Link gegründet wurde. Die Organisation bietet autodidaktischen Künstlern Raum für gemeinschaftliche kreative Prozesse.
Holger Frischkorn und Elizabeth Coleman-Link stellen in einem gemeinsamen Workshop die künstlerischen Arbeits- und Herangehensweisen von Holger Frischkorn vor. Sich seiner Methoden bedienend, werden die Teilnehmer mit den Workshopleitern gemeinsam eine ortsspezifische künstlerische Arbeit entwickeln, die den Ausgangspunkt für ein fiktives Zukunftsprojekt im öffentlichen Raum bilden könnte. 

 

WORKSHOP III   THEATERKOLLEKTIV PRINZIP GONZO: WELT IM SANDKASTEN. MIT THEATER NEUE SPIEL-RÄUME ERFINDEN

Für das Theaterkollektiv „Prinzip Gonzo“ sind verschiedenste Orte Schauplätze und Inspirationsquellen für ihre Arbeiten, in denen gesellschaftspolitische Themen verhandelt werden – von der alten Polizeiwache über den leerstehenden Supermarkt bis hin zur Volkshochschule. Das Kollektiv arbeitet seit mehreren Jahren an und mit dem Format des „Sandbox-Game-Theaters“: Seit 2014 entstehen in sich geschlossene Welten, bevölkert von Performern, ausgestattet mit eigenen Spielregeln und von Zeit zu Zeit auch mit eigener Software. Die Zuschauer werden zu Spielern, können sich in der Spielwelt frei bewegen und gestalten mit ihren Entscheidungen im Laufe des Theaterabends ihre eigene Erzählung. So hatten die Spieler z.B. in SPIEL DES LEBENS (Ballhaus Ost, 2014) die Möglichkeit, ihr Leben in drei Stunden neu zu gestalten – und zu leben. Im Zentrum der Arbeit stehen immer die individuellen Erfahrungen und Handlungen der Spieler, die den Verlauf des Abends bestimmen.
Der Workshop ist eine Einladung, mit Alida Breitag, David Czesienski und Robert Hartmann (Prinzip Gonzo) über die Gestaltung dieser Spielwelten ins Gespräch zu kommen und kopfüber in eine Welt zu springen, die in dem Moment des Sprunges entsteht. Die Teilnehmer erleben anhand eines Miniatur-Spieles die Systematiken der Spielwelten von Prinzip Gonzo und lernen ein partizipatives Theaterformat kennen, dessen erzählerische Kraft durch die Entscheidungen des Publikums zur Entfaltung kommt.

 

WORKSHOP IV   URBANE KÜNSTE RUHR: AKTIONEN AN DEN RÄNDERN DER KUNST – ZWISCHEN STADTPLANUNG, POLITIK UND SOZIALARBEIT

Die Kunstprojekte von „Urbane Künste Ruhr“ folgen dem Grundsatz, dass Kunst und Künstler in den städtischen Wandlungsprozessen des Ruhrgebietes frei gewählte Funktionen übernehmen. Mit diesem Anliegen bewegen sich die künstlerischen Arbeiten oftmals an den „Rändern der Kunst“, an der Schnittstelle von Stadtplanung, Politik und Sozialarbeit. Dabei stellen sich die Fragen: Wie kann der künstlerische Anspruch sichergestellt werden? Was kann der Künstler tun, um nicht durch andere Interessensgruppen vereinnahmt zu werden? Wie kann sich die Kunst in der Diskussion gegen die machtvollen Partner in Stadtplanung und Politik behaupten? Der Workshop mit Katja Aßmann findet im Format eines Tischgespräches statt. Kurze Projektvorstellungen dienen als Impuls für eine moderierte Diskussion mit Erfahrungsaustausch. Ziel ist es, konkrete Vorschläge für die Entwicklung von Kunstprojekten im öffentlichen Raum zu erarbeiten.

 


18.15 Uhr    VORTRAG THE EXTRAORDINARY ORDINARY! EIN SCHWARZMARKT ÜBER BESONDERE KÖRPER, TECHNISCHE ERWEITERUNGEN, AUTONOMIE UND DAS MENSCHLICHE UN/VERMÖGEN : MIT KÜNSTLERISCHEN RÄUMEN NEUE DIALOGE ERMÖGLICHEN

Letztes Jahr richtete die Mobile Akademie Berlin gemeinsam mit EUCREA e.V. einen „Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“ auf Kampnagel in Hamburg aus. 90 äußerst unterschiedliche „Experten“ und „Expertinnen“ (Experte in einem „Schwarzmarkt“ kann jeder sein, der etwas zum Thema zu sagen oder zu zeigen hat) besprachen in einer performativen Installation mit Gästen Fragen von Behinderung, Autonomie und dem Zusammenhang von Körper und Technologie. Das übrige Publikum war eingeladen, über Kopfhörer verschiedenen Gesprächen zuzuhören oder auf großen Screens den Gebärdensprachdolmetschern zuzusehen, die einzelne Unterhaltungen simultan übersetzten. Marian Kaiser, einer der Kuratoren der Veranstaltung, stellt das künstlerische Format und die theorethischen Konzepte vor, die dem Hamburger Schwarzmarkt zugrunde lagen.
        


19.00 Uhr    ABENDVERANSTALTUNG MIT BUFFET UND KULTUR

 

 

SAMSTAG, 18.11.2017

 

09.30 Uhr    EiINFÜHRUNGSVORTRAG: PUBLIC SPACE IS WHERE YOU MEET STRANGERS – KÜNSTLER MIT BEHINDERUNG IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Die Kunstpädagogin und Kunsthistorikerin Melanie Schmitt gibt einen Überblick von den historischen Spuren und Environments der Außenseiterkunst über die jüngere Entwicklung von der Kunst öffentlicher Partizipation hin zu zeitgenössischen Kunst-am-Bau-Arbeiten sowie urbanen Projekten von Künstlern mit Behinderung. Der Vortrag fragt rückblickend und vorausschauend nach der Rolle von Künstlern mit Behinderung und der Wirkung ihres Eingreifens in den öffentlichen Raum.

 

10.15 Uhr WORKSHOPS

 AUSWAHL BITTE BEI ANMELDUNG ANGEBEN

 

WORKSHOP V  RIMINI PROTOKOLL: UNGEWÖHNLICHE SICHTWEISEN AUF DIE WIRKLICHKEIT

Helgard Haug ist Autorin, Regisseurin und Gründungsmitglied des Theaterkollektivs Rimini Protokoll. Seit 2000 entwickelt die Künstlergruppe auf der Bühne, im Stadtraum und für das Radio Stücke, die neue Sichtweisen auf unsere Wirklichkeit eröffnen.
Im Workshop wird Helgard Haug einzelne Arbeiten vorstellen sowie ein Experiment anleiten, das in Zusammenhang mit einem neuen Stück steht („dos & don’ts“), welches Rimini Protokoll gegenwärtig entwickelt. In dem neuesten Stück, das für einen mobilen Zuschauerraum konzipiert wird, geht es um das Regelwerk einer Stadt. Dabei sitzen die Zuschauer in einem LKW und können über eine verglaste Seitenfläche während der Fahrt hinausschauen. Gefragt wird: Was ist erlaubt? Was wird erwartet? Und welche Utopien liegen unter den Pflastersteinen?

 

WORKSHOP VI  PROGRAMM TRAFO – MODELLE FÜR KULTUR IM WANDEL: NEUER BLICK AUF ALTBEKANNTES: KUNSTPROJEKTE IM LÄNDLICHEN RAUM

Das von der Kulturstiftung des Bundes initiierte Programm TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel unterstützt vier ländliche Regionen in Deutschland (Oder- bruch, Saarpfalz-Kreis, Schwäbische Alb und Südniedersachen) dabei, ihre regionalen Kultureinrichtungen wieder zu spannenden Lern- und Kulturorten zu machen. Seit 2016 erproben die beteiligten Kultureinrichtungen neue Formate in allen Kunstsparten. Dabei spielt die Einbeziehung von Künstlern und die Beteiligung der Bevölkerung eine große Rolle. Ein interessantes Beispiel ist das „Theater im Wohnzimmer“ des Theaters Lindenhof, das hierfür mit dem Künstlerduo marks&schleker zusammen arbeitet. Das Projekt macht private Wohnungen zur Bühne und Privatpersonen zu Veranstaltern.
Der Workshop stellt die Frage, welche Rolle zeitlich begrenzte künstlerische Aktionen bei der Weiterentwicklung von Kultureinrichtungen in ländlich geprägten Räumen spielen können. Im Vergleich zu üblichen Planungsprozessen bieten zeitlich begrenzte künstlerische Aktionen viele Vorteile: Sie können beispielhaft aufzeigen, was fehlt, was zu viel ist, was gewünscht, was abgelehnt wird. Sie eröffnen den Dialog mit den Bürgern, können spielerisch agieren und sind ergebnisoffen. Und dabei sind sie leicht zu planen und mit überschaubarem Aufwand umzusetzen. Die Teilnehmer des Workshops sind eingeladen, mit Harriet Völker und Samo Damian (TRAFO) sowie Silvie Marks und Johannes Schleker (marks&schleker) in einem „Ideenlabor“ gemeinsam vorhandene Beispiele zu diskutieren und eigene Vorhaben weiterzuentwickeln.

 

WORKSHOP VII    LA S GRAND ATELIER: KUNST, KÜNSTLER, BEGEGNUNG

La "S" Grand Atelier ist ein Kunstzentrum in Vielsalm (Belgien). Täglich arbeiten hier Künstler mit geistiger Behinderung in kreativen Workshops. Das Kunstlabor organisiert regelmäßig Residenzen, in denen Künstler des Ateliers mit anderen zeitgenössischen Künstlern aus den Bereichen Comic Art, Graphik Design oder Malerei zusammenarbeiten. Mittels dieser Koproduktionen erforscht das "S" Grand Atelier neue künstlerische Praktiken und versucht damit, neue Impulse in die zeitgenössische Kunst zu bringen.
Der Workshop wird geleitet von den Künstlern Michiel De Jaeger (Gent, Belgien) und Pascal Cornélis. Pascal Cornélis ist ein talentierter Zeichner, der hauptsächlich mit Drucktechniken wie Monotyp und Gravur arbeitet. Er beschäftigt sich mit Themen, wie dem zeitgenössischem Tanz, dem menschlichen Körper und dem Animationsfilm. Obwohl Pascal Cornélis weder sprechen noch hören kann, kommuniziert er mit seinen Mitmenschen auf eine klare, authentische Weise. Der Workshop verfolgt die Idee, mit den Teilnehmern eine große Collage im öffentlichen Raum zu schaffen. Mittels Monotyp und der Verwendung eines Kopierers werden eigene Zeichnungen und Collagen zu einer grafischen Einheit.

 

WORKSHOP VIII   matthaei & konsorten: VERRÜCKTE AVATARE & VERSCHENKTE ANTEILNAHME. EINIGE PRODUKTIONEN VON ÖFFENTLICHKEIT UND IHREN RÄUMEN

Seit dem Jahr 2000 sind mehr als 50 künstlerische Arbeiten unter dem Label matthaei & konsorten veröffentlicht worden. Gerade in den letzten Jahren fanden diese oft im sogenannten „öffentlichen“ Raum mit einer großen Vielfalt unterschiedlichster Akteure statt. Dabei können Besucher sich schon mal als Avatare in einer verlassenen Psychiatrie wiederfinden – oder als Anteilseigner auf einem Ball zur Gründung eines „neosolidarischen Concerns“ in den Armen des Tanzlehrers. An die Stelle von distanzierter Betrachtung tritt hier die unmittelbare Beteiligung in Situationen, deren Ausgang meist nicht absehbar ist und deren Potentiale sich erst durch die Entscheidungen der Besucher entwickeln.
Lukas Matthaei wird in seinem Workshop einige der jüngeren Arbeiten vorstellen, um anhand dieser Beispiele gemeinsam mit den Teilnehmern zu erörtern, welche einzelnen Etappen diese größeren Projekte beinhalten, wie man Akteure und Publikum für spezielle Fragenstellungen gewinnt, was geklappt hat – und was nicht. Entsprechend zum Thema werden in dem Workshop auch die Teilnehmer eine aktive Rolle spielen, es werden gemeinsam Verfahren ausprobiert, die Bestandteil der Projekte sind. 

 

13.30 Uhr    IMBISS

14.00 Uhr    VORTRAG  KUNST AM BAU: MEHR ALS NUR DEKOR FÜR GEBÄUDE

So ist es seit Jahrhunderten: Kein Palast, kein Kirchenbau, dessen architektonische Botschaft und dessen Besitzerstolz nicht mittels Kunst verstärkt worden wären. Dabei ist Kunst am Bau nicht nur Dekoration für die Architektur oder Imagefaktor für den Auftraggeber. Es ist mehr Reflexion eines Gebäudes und seiner Funktion und kann neben dem Imagefaktor auch Denkanstöße bieten. Berlin ist Mekka dieses Genres, nachdem in den 1990er Jahren die Bundesministerien von Bonn an die Spree zogen und einen Auftragsboom auslösten. Hier lässt sich der Wandel von Ästhetik und Funktion der Kunst am Bau ablesen. Früher kamen die Werke häufig erst nach der Fertigstellung der Architektur hinzu und wurden nur noch appliziert. Neuerdings zeichnet sich dagegen eine Tendenz zur stärkeren räumlichen und inhaltlichen Nähe ab. Die Kunstkritikerin und Journalistin Nicola Kuhn (u.a. „Der Tagesspiegel“) gibt in ihrem Beitrag einen Überblick über diese Entwicklungen und lotet die Chancen und möglichen Risiken für Künstler in diesem Betätigungsfeld aus.



14.30 Uhr     STELLUNGNAHME: "INKLUSION INKLUSIVE" ODER DIE FORDERUNG EINER INKLUSION DER KUNST

2016 fand im Rahmen des Studiengangs „Freie Bildende Kunst“ an der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg, geleitet durch Prof. Michael Dörner, die Ausstellung „Inklusion Inklusive“ im Skulpturenpark der Herbert Gerisch Stiftung in Neumünster statt. Bei der Suche nach einem passenden Titel für die Ausstellung stießen die Künstler auf den Begriff der Inklusion. Künstlerische Inklusion – was ist das eigentlich? Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit – also das Gegenteil von Ausgrenzung. Aber ist Kunst an sich eigentlich inklusiv? Oder spielt sie sich eher an den Rändern der Gesellschaft, ausschließlich bezogen auf bestimmte Bevölkerungsgruppen, ab? Die Gruppe vertritt die These, dass gelungene künstlerische Inklusion dann stattfindet, wenn Kunst – mit oder ohne Irritation – nicht nur im Museum oder in der Galerie, sondern im öffentlichen Raum, in der Freizeit oder bei der Arbeit von jedem wahrgenommen und konsumiert werden kann.
Florian Münchow, seinerzeit Masterstudent an der HKS und mit einem eigenen Ausstellungsbeitrag an dem Vorhaben beteiligt, wird diese Gedanken, und zu welchen Veränderungen sie in der eigenen künstlerischen Arbeit geführt haben, vorstellen.


15:00 Uhr     EXKURSIONEN „KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM“