Mixed Media

Im Mittelpunkt der Tagung standen neue künstlerische Formen und spartenübergreifende Projekte sowie der Umgang mit verschiedenen Medien. MIXED MEDIA stellte geglückte Kooperationen im Bereich Theater und Performance vor, die ästhetische Vielfalt und die dahinten stehenden Konzepte wurden beleuchtet. Im Bereich der bildenden Kunst stand die Untersuchung der Entwicklung neuer künstlerischer Methoden und medialer Grenzgänge im Mittelpunkt.

Die Tagung ging u.a. folgenden Fragen nach: Werden neue Impulse in der darstellenden und bildenden Kunst von Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung und ihren Assistenten aufgenommen? Wo gibt es übergreifende Projekte, in denen verschiedene Kunstsparten berücksichtigt werden? Orientiert sich das Theater mit behinderten Schauspielern an neuen Theaterformen, wie z.B. Performance? Wie steht es um die Nutzung ganz anderer Medien, wie z.B. Hörspiele? Beispielhaft wurden Projekte sowohl aus der bildenden, als auch der darstellenden Kunst vorgestellt, in denen neue Formen ausprobiert werden und in denen spartenübergreifend gearbeitet wird. Auch der Stellenwert der Kunst behinderter Menschen und in welchem künstlerischen Kontext diese heute steht, wurde auf der Tagung thematisiert. In moderierten Arbeitsgruppen zur bildenden und darstellenden Kunst wurden aktuelle Fragestellungen untersucht.

Der „Entkleidete Mensch“, eine Performance von Wolfgang Sautermeister und Werner Degreif, stellte die Frage nach Möglichkeiten der Einbeziehung behinderter Menschen in diese Form von Kunst. Den Abschluss bildete die Präsentation des Hörspiels „Der Assistent“ von Paul Plamper.

Mit u.a.: Monika Jagfeld, Wolfgang Knapp, Christoph Grothaus, Yvonne Schmidt, Peter Heidenwag.

Mit Unterstützung des

Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen