Simple Life Real Life

Im Rahmen des Simple Life Festivals 2004 in Berlin, auf dem an zehn Tagen internationale Tanz- und Theatergruppen ihre theatrale Auseinandersetzung mit außergewöhnlichen Lebenssituationen, den sehr persönlichen Umgang mit plötzlich eintretenden Krisen und dem Leben außerhalb der gesellschaftlichen Norm vorstellten, fand am 13. und 14.11.2004 ein Symposium zum Wandel künstlerischer Formen und Inhalte im zeitgenössischen Theater statt. Das Symposium Simple Life – Real Life thematisierte die verschwimmenden Grenzen zwischen Fiktion und Alltag und bot ein Forum für Theaterkritiker und –wissenschaftler, Regisseure und Darsteller sowie für das interessierte Publikum. Vor dem Hintergrund neuer europäischer Theaterproduktionen wurden Normen der Wahrnehmung in Frage gestellt und im Hinblick auf Authentizität, Perfektion und Körperlichkeit im Theater untersucht. Schwerpunkte des Symposiums waren: Die Arbeit am Nichtperfekten, neue Realitäten im Theater, die Inszenierungen wahrer Geschichten, die Ausdehnung des Theaters in den öffentlichen Raum, Körper und Kunst, Menschen mit Behinderung auf der Bühne, Authentizität im Theater, die Arbeit mit „Experten des Alltags“ und die Theaterarbeit mit Flüchtlingen.

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