IN/Zwischen

EUCREA lädt alle Theaterinteressierten zu einer Theaterplattform ein, die sich den Arbeitsweisen und Kooperationen zwischen behinderten und nicht behinderten Gruppen widmet. In Workshops, Diskussionsrunden, Vorträgen und Projektbeispielen will sich die Plattform darüber hinaus mit der Rezeption dieser Produktionen und dem Wandel der Rolle des Schauspielers durch die Nutzung verschiedenen Theaterformen beschäftigen. Über den Kreis der Szene „Kunst und Behinderung“ hinaus will EUCREA mit der Tagung auch Interessierte ansprechen, die sich noch nicht mit den Formen inklusiven Theaters beschäftigt haben. Denn es stellt sich auch die Frage, was das Theater eigentlich in den heutigen Zeiten will und ob es einen Auftrag haben könnte oder sogar haben müsste. In diesem Kontext ist das Thema „Inklusion“ eines von vielen Themen.

Theaterproduktionen, an denen Darsteller mit Behinderung beteiligt sind, haben sich in den letzten Jahren stetig verändert. Unter dem Begriff „inklusives“ Theater verwischen sich die Grenzen und Deutungen, versammelt sich eine Vielzahl von Formen und Arbeitsweisen. Ob „klassisches Theater“, Performance, Dokumentar- oder biographisches Theater, Regisseure und Gruppen experimentieren mit den verschiedensten Theaterformen. Drei Gastspiele aus der Schweiz, Belgien und Deutschland geben einen Einblick in diese Entwicklung.

Mitglieder von Performance- und Dokumentartheatergruppen geben in Workshops einen Überblick über ihre Arbeitsweisen. Projekte, in denen kooperiert und mit anderen Theaterformen experimentiert wurde, werden vorgestellt und untersucht. Darüber hinaus stellen wir uns die Frage, welche Ausbildungen für behinderte Schauspieler eigentlich geeignet wären oder welchem Wandel der Beruf des Schauspielers hinsichtlich der unterschiedlichsten Theaterformen unterworfen ist. Dabei gehen wir soweit, uns zu fragen, ob eine Ausbildung im Sinne von Christoph Schlingensief und seinem Projekt Freakstar 3000 überhaupt notwendig ist. Teile der "Schlingensief-Familie" versammeln sich zu diesem Thema in einer Gesprächsrunde.

Die drei Schwerpunkte der Theaterplattform

  • Darstellung von Arbeitsweisen, Kooperationen und Theaterformen
  • Die Rezeption des inklusiven Theaters von Außen
  • Der Wandel der Rolle des Schauspielers, Ausbildung vs. "Dilettantismus"

Hier das ausführliche Programm (Alltagssprache) zur Ansicht und als PDF Download

Hier gelangen Sie zur Dokumentation der Veranstaltung.

Gefördert durch:

Hamburg

Aktion Mensch

prohelvetia