BERATUNG & INFORMATION

    Die Weitergabe von Information, Wissen und Kontakten sowie die Vernetzung von Aktiven untereinander sind wichtige Anliegen von EUCREA und allen Partnern. Durch seine langjährige Tätigkeit in dem Themengebiet kann EUCREA Erfahrungen weitergeben, gezielt unterschiedliche Akteure im Kulturbetrieb beraten oder kompetente Ansprechpartner*innen für einzelne Themen vermitteln.

    FÜR KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER

    Sie sind Künstlerin oder Künstler und suchen Kontakt zu anderen Kreativen mit Behinderung? Sie wollen wissen, in welchem Netzwerk Sie sich einbringen können, um das Thema weiter zu entwickeln? Sie suchen eine Möglichkeit, als Künstler oder Künstlerin mit Behinderung beruflich innerhalb oder außerhalb der Behindertenhilfe beruflich tätig zu werden? Dann melden Sie sich gerne bei uns! Auch wenn wir sicher nicht alle Fragen beantworten können, sich die Bereiche Berufsbildung und berufliche Tätigkeit noch im Aufbau befinden, so können wir sicher den einen oder anderen Tipp geben.

    FÜR LÄNDER UND KOMMUNEN

    Immer mehr Länder und Kommunen in Deutschland schließen sich unseren Initiativen für mehr Inklusion im Kunst- und Kulturbetrieb an. Durch den großen Zusammenschluss vieler Partner kann hier ein Quantensprung erreicht werden. Wenn Sie Interesse haben, an einem der länderbezogenen Programme von EUCREA mitzuwirken oder mehr dazu zu erfahren, wie Inklusion in der Kommune oder dem Land umgesetzt werden kann, sprechen Sie uns gerne an.

    FÜR KULTURINSTITUTIONEN & VERANSTALTER

    Diversitätsentwicklung in Kunst- und Kulturinstitutionen

    Diversitätsentwicklung in Kunst- und Kultureinrichtungen ist ein umfangreiches Thema und bezieht sich auf unterschied-lichste Funktionsbereiche einer Institution (Personal, Programm, Publikum, Barrierefreiheit). EUCREA hat in in den letzten Jahren insbesondere Erfahrungen sammeln können, wie Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung und Kulturinstitu-tionen stärker zusammenarbeiten können.

     

    Barrierefreiheit von Kunst- und Kulturangeboten

    Ein weiterer wichtiger Stellenwert kommt der Barrierefreiheit zu, um kulturelle Teilhabe zu verwirklichen. Barrieren für Menschen mit Sinnesbehinderungen, Lernschwierigkeiten oder Körperbehinderungen sind überall vorhanden: seien es architektonische Schwellen, die Nichtzugänglichkeit von Medien und Veröffentlichungen, die Aufbereitung künstlerischer Inhalte oder adäquate Vermittlungsangebote, von denen sich unterschiedliche Zielgruppen angesprochen fühlen. EUCREA verfügt über ein Netzwerk an Expert:innen und Beispielen, wie Barrieren im Kulturbetrieb abgebaut werden. Sprechen Sie uns gerne an.

    Entwicklung und Planung von Kulturveranstaltungen

    EUCREA unterstützt Sie in der konzeptionellen Entwicklung und Planung von Festivals, Wettbewerben, Ausstellungen und Fachtagungen, die sich zum Ziel gesetzt haben, Kunstschaffende mit Beeinträchtigung zu erreichen und einzubeziehen. Durch unsere langjährige künstlerisch-kuratorische Praxis in den bildenden und darstellenden Künsten sind wir nah dran an kulturellen Trends und künstlerischen Strömungen.

    Mit unseren Kongressen und Foren regen wir mit spezifischen Themen die Szene zur Diskussion an. Dadurch sind wir über aktuelle Trends, Entwicklungen und Meinungen informiert.

    FÜR AUSBILDER IM BEREICH KUNST UND KUNSTVERMITTLUNG

    Seit 2017 arbeitet EUCREA mit verschiedenen Ausbildungspartnern zusammen. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, Formen der inklusiven künstlerischen Qualifizierung zu erproben, um langfristig ein kontinuierliches künstlerisches Ausbildungsangebot an deutschen Akademien und Hochschulen für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen anbieten zu können. Ab 2021 startet in zunächst sechs Bundesländern das Programm ARTplus. Wenn Sie Interesse haben, an dem Programm als Ausbildungsinstitution mitzuwirken, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.
     

    FÜR TRÄGER DER BEHINDERTENHILFE

    Seit den 90er-Jahren zählen künstlerische Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zum Standardangebot vieler Einrichtungen der Behindertenhilfe. Im Sinne der Inklusionsdebatte befinden sich diese in einem Transformationsprozess: Künstlerische Arbeitsplätze und Aktivitäten von Menschen mit Behinderung sollen nicht mehr räumlich isoliert stattfinden, die Aktivitäten der Künstlerinnen und Künstler ein Bestandteil des allgemeinen Kulturlebens und -marktes werden. Dies stellt viele Institutionen der Behindertenhilfe vor neue Herausforderungen - inhaltlicher, struktureller und organisatorischer Art. Durch das ständige Gespräch mit Akteuren aus dem Kunst- und Ausbildungsbetrieb sieht EUCREA hier viele Mög-lichkeiten der Zusammenarbeit, z.B. durch Kooperation in Bezug auf Qualifizierung sowie die temporäre oder langfristige Auslagerung von Arbeitsplätzen. Gerne unterstützen wir Sie beratend in diesem Prozess.

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