DRAUSSEN DRINNEN - EUCREA FORUM BERLIN / 2017


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    REFERENTEN

     

     

    Katja Aßmann studierte Architektur und Kunstgeschichte in Bochum. Zunächst tätig als Programmleiterin für die Bereiche Bildende Kunst und Architektur der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und als Geschäftsführerin der Landesinitiative StadtBauKultur NRW, ist sie seit 2012 als Künstlerische Leiterin von Urbane Künste tätig. Sie war maßgeblich an der Internationalen Bauausstellung Emscher Park beteiligt und übernahm in der Endphase die Bereichsleitung Kunst und Kultur. Neben kuratorischen Tätigkeiten arbeitete sie an interdisziplinären Kunstproduktionen und Ausstellungen zu den Themen Lichtkunst, Architektur, Design und Landschaftsarchitektur. Seit 2016 ist sie Künstlerische Leiterin des ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum Schloss Biesdorf in Berlin.

    http://www.urbanekuensteruhr.de

     


     

    Elizabeth Coleman-Link hat in Southhampton Institut & Dartington College of Arts, Devon Malerei und Fotografie studiert und ihr Diplom in "Art & Design in a Social Context" gemacht. Seit 1992 lebt sie als bildende Künstlerin, Kuratorin und künstlerische Beraterin in Frankfurt a.M. Von 1988 - 1991 war sie Artist in Residence in Jardin de Wiltz (Cooperations Luxembourg), hat das Atelier der Praunheimer Werkstätten mit aufgebaut und von 2005 - 2010 das Atelier Goldstein künstlerisch mitgeleitet. Sie ist Gründerin der RAW ART FOUNDATION, einem unabhängigen Künstlerkollektiv autodidaktischer Künstler. Die Organisation bietet Raum für gemeinschaftliche, kreative Prozesse. Seit 2016 Kuratorin Kunstverein Familie Montez, Frankfurt, Montez Micro Residency Programm, Werkschau: Independent Art Fair, Stockholm.

    https://de-de.facebook.com/rawartfoundation/

    http://rawartfoundation.blogspot.de/

     


     

     

    Pascal Cornélis ist Zeichner und arbeitet im „S“ Grand Atelier in Vielsalm (Belgien). Er arbeitet hauptsächlich mit Drucktechniken, wie Monotyp und Gravur. Er beschäftigt sich mit Themen, wie zeitgenössischer Tanz, dem menschlichen Körper und Animationsfilm . Obwohl er selbst nicht sprechen oder hören kann, kommuniziert er mit seinen Mitmenschen auf klare, authentische Weise. 

    http://lasgrandatelier.be/

     


     

    Samo Darian studierte Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien in Passau, London und Granada mit dem Abschluss Diplom-Kulturwirt. Zwischen 2003 und 2010 verantwortete er als Geschäftsführer des Vereins relations e.V. die Förderprogramme der Kulturstiftung des Bundes im Schwerpunktbereich Mittel- und Osteuropa: Projekt relations, Büro Kopernikus – deutsch-polnische Kulturprojekte, bipolar – deutsch-ungarische Kulturprojekte und Zipp – deutsch-tschechische Kulturprojekte. Zwischen 2011 und 2012 übernahm Samo Darian die Geschäftsführung des Netzwerks Neue Musik, zwischen 2012 und 2014 leitete er den Bereich Organisation, Finanzen, Betrieb der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung. Von 2014 bis 2015 begleitete er die Entwicklung des Programms „TRAFO- Modelle für Kultur im Wandel“, dessen Programmleiter er seit 2016 ist.

    http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/projekte/nachhaltigkeit_und_zukunft/trafo/index.html

     


     
     

    Michiel De Jaeger Die künstlerische Karriere von Michiel de Jaeger begann in Flandern im Bereich Tanz, Theater und bildender Kunst. Während seiner Arbeitszeit in Frankfurt am Main entdeckte er im Atelier Goldstein seine Leidenschaft für die Outsider Kunst. Zurück in Belgien arbeitet Michiel De Jaeger als künstlicher Betreuer bei La "S" Grand Atelier in Vielsalm, wo seine Faszination für die Mischung unterschiedlicher Kunstmedien, Farbtöne und Authentizität weiter zur Entwicklung kommt. 

    http://lasgrandatelier.be/

     


     

    Holger Frischkorn arbeitete zunächst als Maler und Dekorateur, jetzt in der Metallabteilung im Behinderten-Werk Main Kinzig Werkstatt e.V. 2003 begann seine künstlerische Laufbahn im Atelier Goldstein in Frankfurt a.M. Seit 2012 ist er Mitglied der Künstlergruppe RAW ART FOUNDATION und hat sich auf Malerei/Zeichnungen und Textilarbeiten spezialisiert. Ausstellungsaktivitäten führten ihn nach Belgien, China, Island, Bulgarien und Norwegen.

    https://de-de.facebook.com/rawartfoundation/

    http://rawartfoundation.blogspot.de/

     


     

    Helgard Kim Haug ist Autorin und Regisseurin und arbeitet allein und gemeinsam mit Daniel Wetzel und Stefan Kaegi unter dem Label Rimini Protokoll. Ihre Arbeiten im Bereich Theater, Hörspiel, Film und Installation finden in der Grauzone zwischen Realität und Fiktion statt und haben international Aufmerksamkeit erregt. Seit 2000 entwickelt sie auf der Bühne, im Stadtraum und für das Radio Stücke, die neue Sichtweisen auf unsere Wirklichkeit eröffnen.
    So kopierte das Regietrio mit 200 Bonner Bürgern eine ganze Bundestagssitzung: "Deutschland 2". Sie inszenierten fünf Experten des mitteleuropäischen Todesarten zu "Deadline" oder rekonstruierten den Bankrott der belgischen Fluglinie Sabena in Brüssel mit „Sabenation - go home and follow the news". Weiter entstanden zum Beispiel "Call Cutta in a Box“, ein aus einem indischen Call Centre live geführtes Telefongespräch, "100% Stadt" eine gelebte Statistik-Anordnung für 100 Bürger*innen auf einer Drehbühne und "Hauptversammlung", eine parasitäre Intervention, anlässlich der Aktionärsversammlung der Daimler AG, sowie „best before“, ein interaktives Videospiel für 200 Theaterzuschauer und mit „Hausbesuch Europa“ lassen sie in privaten Wohnzimmern ein Spiel um das größte Stück des Kuchens spielen...
    Für ihr Stück “Karl Marx: Das Kapital, Band Eins“ wurden Helgard Haug und Daniel Wetzel mit dem Mülheimer Dramatiker Preis ausgezeichnet. Drei Mal wurde Rimini Protokoll bereits zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

    http://www.rimini-protokoll.de/website/de/

     


     

    Marian Kaiser ist Medientheoretiker und Schreiber. Er hat Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft und Südostasien-Studien an der Humboldt-Universität Berlin studiert und in Gießen, Dresden und Yogyakarta unterrichtet und geforscht. Er arbeitet als Autor, Dramaturg und Projektemacher im Zwischenbereich von Universität und Kulturbetrieb, meistens in Berlin und häufig als Teil der „Mobilen Akademie“. Nebenbei betreibt er „The Category“, eine Schreibstube für das 21. Jahrhundert.

    http://mobileacademy-berlin.com/

     


     

    Nicola Kuhn ist Kunstkritikerin und Redakteurin im Feuilleton des „Tagesspiegels“. Sie hat Kunstgeschichte und Neuere Geschichte studiert und an der Freien Universität wie an der Universität der Künste in Berlin gelehrt. 2013 wurde sie mit dem Kritikerpreis der hbs Kulturstiftung ausgezeichnet. 2016 erschien “ im C.H. Beck Verlag, München, ihre mit Meike Hoffmann geschriebene Biographie „Hitlers Kunsthändler. Hildebrand Gurlitt 1895 – 1956“. Sie ist Mitglied der Expertenkommission Kunst am Bau des Bundesbauministeriums.

     


     

    Herbert Maly ist geboren und aufgewachsen in Wien. Nach Abschluss der Akademie der Bildenden Künste in Wien folgten eine Residenz in Luxemburg (1980) sowie ein Postgraduate Studies an der Central School of Art & Design in London. Von 1980 bis 1987 Tätigkeit als freischaffender Künstler tätig in Luxemburg, u.a. mit projektorientierten Arbeiten im Bereich Kunst und Behinderung. Ab 1988 permanent in Luxemburg und Aufbau der soziokulturellen Organisation COOPERATIONS mit Schwerpunkten auf sozialer, kultureller und beruflicher Partizipation behinderter Personen. Leitung des Centre socioculturel régional Prabbeli in der Kleinstadt Wiltz im Norden Luxemburgs. 2003 Janusz Korczak Preis. Zahlreiche Vorträge, Veröffentlichungen von Artikeln und Herausgabe von Publikationen, Projekte sowie Ausstellungen im Rahmen der Direktion von COOPERATIONS.

    http://www.cooperations.lu/de/7/cooperations/?CC=OK

     


     

     

    marks&schleker sind Silvie Marks und Johannes Schleker, beide Absolventen der Hildesheimer "Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis". Das freie Künstlerduo entwickelt seit 2010 Theaterproduktionen, Workshops und Kulturprojekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und mediatisierten Erzählformen sowie dem Spiel mit alltagsnahen Theaterpraktiken und Formen der Partizipation. Seit 2016 beschäftigen sie sich intensiv mit Kunst im ländlichen Raum und nehmen am Förderprogramms TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel der Bundeskulturstiftung teil. In diesem Rahmen konzipieren sie am Theater Lindenhof neue ungewöhnliche Produktionsformate außerhalb des klassischen Theaterrahmens – in Wohnzimmern, auf der Straße und im Internet. Am Naturtheater Hayingen gestalten marks&schleker als Autoren- und Regieteam den inhaltlich-strukturellen Transformationsprozess der Bühne und entwickeln neue Projektformate mit besonderem Fokus auf Bürgerbeteiligung, Inklusion und Theater im öffentlichen Raum.

    https://marksundschleker.jimdo.com www.facebook/com/marksundschleker

     


     

    Lukas Matthaei studierte in Passau, Dijon, Bonn und Berlin: Abschluss in Literaturwissenschaften und Philosophie. Parallel dazu entwickelte er multidisziplinäre Interventionen und  Performances mit diversen Künstlern in unabhängigen Kunstorten und öffentlichen Räumen im Berlin der 90er. Von dort aus Professionalisierung und Gründung des eigenen Labels „matthaei & konsorten“, unter dem seit 2000 mehr als 50 Arbeiten vielfältiger Ausrichtungen entstanden sind: Von Inszenierungen für die Bühne über Installationen und Diskursproduktionen bis hin zur Entwicklung neuer Formate für urbane Landschaften, welche seit einigen Jahren einen Schwerpunkt der Arbeit ausmachen. Die ortsspezifischen Inszenierungen verbinden ausführliche Recherchen in der kollektiven Topographie einer Stadt mit speziellen Porträts von Bewohnern*innen. In deren offenen Prozessen – sowohl in der Erarbeitung wie auch den Settings für die Besucher*innen – changieren die Rollen von Akteuren*innen, Beobachtern*innen und Machern*innen. Alles im urbanen Raum kann zur Spielzone werden, in der mediale Inputs die Möglichkeiten der Wahrnehmung und des eigenen Handelns auffächern.

    Jüngere Projekte: COOP3000 eine neosolidarische concerngründung (Urbane Künste Ruhr), COMMON SPACES ABC ein artist lab in amman, berlin & casablanca, DIESSEITS VOM KULISSENPARK ein flüchtiges museum der abweichungen (Kunstfest Weimar), IM APPARAT DER KRIEGE eine simulation in nachbarschaften (sophiensaele + Radiofassung für den rbb), IF I CAN’T DANCE (Wiener Festwochen).

    http://matthaei-und-konsorten.de/

     


     

    Florian Hauke Münchow beschäftigte sich schon während seiner Erzieherausbildung mit den Möglichkeiten von Kunst und künstlerischer Gestaltung im Kontext von Inklusion. Studium der bildenden Kunst in Arnstadt Balingen, dann Bachelor und Masterstudiengang Freie bildende Kunst an der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. In diesem Rahmen arbeitete er an dem Projekt „Inklusion Inklusive“, dessen Ansatz er im Rahmen des EUCREA FORUMS 2017 zur Diskussion stellen wird. Seit 2012 diverse Ausstellungsprojekte als bildender Künstler im deutschen Raum.

     florian.muenchow@web.de

     


     

    Fotograf: Michael Hübner 

     

    Prinzip Gonzo: Alida Breitag, David Czesienski und Robert Hartmann

    Alida Breitag, David Czesienski, Robert Hartmann, Holle Münster und Tim Tonndorf bilden das kollektive Denkwerk PRINZIP GONZO. Seit 2010 versuchen sie gemeinsam, dem oft unproduktiven Konkurrenzdruck der Theaterlandschaft eine Plattform für sinnstiftenden Austausch entgegenzusetzen. In unterschiedlicher Zusammensetzung der einzelnen Mitglieder realisieren die Gonzos Arbeiten sowohl in der freien Szene als auch am Stadttheater. Erfolge und Niederlagen fließen stets zurück in den Ideenraum, um immer wieder gemeinsam zu hinterfragen, wie wir denn eigentlich leben wollen.

    Alida Breitag ist ursprünglich aus Hamburg, hat an der HMT Leipzig Dramaturgie studiert und arbeitet neben der Kollektivarbeit für verschiedene Theaterfestivals sowie als freie Dramaturgin. David Czesienski, gebürtiger Berliner, hat sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ absolviert und inszeniert auch außerhalb des Kollektivs an deutschen Bühnen sowie in Frankreich. Robert Hartmann, ebenfalls Absolvent der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, stammt aus Düsseldorf und arbeitet im „Prinzip Gonzo“ nicht nur als Regisseur, sondern übernimmt außerdem Verantwortung für Musik und Video in den Inszenierungen des Kollektivs.

    http://www.prinzip-gonzo.de/

     


     

    Melanie Schmitt ist freiberufliche Kunstpädagogin und Kunsthistorikerin und lebt in Hamburg. Sie entwickelt und realisiert Konzepte, Strategien und Arbeitsweisen innerhalb kultureller und soziokultureller Kontexte. Aktuell ist sie als künstlerische Leitung für das Konzept und den Aufbau des Kunsthauses der Gold-Kraemer-Stiftung in Köln verantwortlich. Von 2002 bis 2016 war sie im Atelier Goldstein in Frankfurt am Main tätig und hat zuletzt als künstlerische Leitung die Neugestaltung der Marienkirche Aulhausen mit KünstlernInnen aus dem Atelier Goldstein realisiert.
     


     

    Harriet Völker studierte Geschichte, Spanisch und Ethnologie in Freiburg, Glasgow und Sevilla. Von 2000 bis 2005 konzipierte und begleitete sie internationale Projekte für Kinder und Jugendliche am Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Anschließend arbeitete sie als Programmleiterin im Bereich kulturelle Bildung für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Von 2010 bis 2016 war sie als Mitarbeiterin im Kulturamt Leipzig Abteilung Kulturförderung, zuständig für die Stärkung und den qualitativen Ausbau kultureller Bildungsangebote der Stadt. Als Programmreferentin für das Programm „TRAFO-Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, konzipiert sie seit Oktober 2016 unter anderem die begleitende Programmakademie und unterstützt die Projektpartner bei der Weiterentwicklung ihrer Transformationsvorhaben.

    http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/projekte/nachhaltigkeit_und_zukunft/trafo/index.html

     

    EUCREA FORUM BERLIN 17./18.11.2017

    DRAUSSEN DRINNEN

    Künstlerische Aktionen im öffentlichen Raum

     

    Hier klicken und das Programm als PDF anschauen und runterladen.

     

    INHALT

    1. An wen wendet sich das EUCREA FORUM und worum geht es?
    2. Wie kann man sich anmelden?
    3. Was kostet es?
    4. Wen kann man ansprechen?
    5. Hier kann man das genaue Programm lesen

     

    1. AN WEN WENDET SICH DAS EUCREA FORUM UND WORUM GEHT ES?

    Das EUCREA FORUM 2017 lädt alle ein:

    • Künstler mit und ohne Behinderung
    • Atelier-Leiter
    • Theater-Macher
    • alle, die interessiert sind

    Wir wollen zusammen denken.

    Wir wollen zusammen reden.

    Und wir wollen Sachen ausprobieren.

    Das Thema von unserem Treffen ist DRAUSSEN DRINNEN.

    Wir suchen neue Ideen.
    Wir wollen zusammen den öffentlichen Raum verändern?

     Was ist öffentlicher Raum?

    Öffentlicher Raum sind Orte für alle.

    Zum Beispiel ein Park.
    Oder eine Fußgänger-Zone.

    Viele Künstler machen Kunst im öffentlichen Raum.
    Dadurch bekommen die Orte eine neue Bedeutung.

    Zum Beispiel:
    Der Künstler Bansky macht Graffitis.
    Das heißt: Er sprüht Bilder mit Sprüh-Farbe an Wände.

    Er macht Bilder zu Themen, die er wichtig findet.
    So ist seine Kunst auch Politik.

    Skulptur.Projekte Münster ist eine Ausstellung.
    In der Ausstellungen werden Kunst-Werke im öffentlichen Raum gezeigt.
    Diese Kunst-Werke sind sehr unterschiedlich.

    Verschiedene Künstler nutzen den öffentlichen Raum für ihre Kunst.
    Zum Beispiel Theater-Leute.
    Und Architekten.
    Architekten planen Häuser.
    Und Stadt-Planer.
    Ein Stadt-Planer plant zum Beispiel: Wie sollen die Straßen in einer Stadt sein?

     

    Kunst im öffentlichen Raum ist also ein großes Thema.
    Es gibt viele verschiedene Arten von Kunst im öffentlichen Raum:

    • Kunst an Häusern, zum Beispiel an Wänden
    • Bühnen-Kunst
    • große Kunst-Aktionen, bei denen alle mit-machen

    Künstler können im öffentlichen Raum mit vielen Menschen über ihre Kunst sprechen.
    Und sie können Geld mit ihrer Kunst verdienen.

    EUCREA will zeigen:
    Es gibt viele verschiedene Arten von Kunst im öffentlichen Raum.
    Es gibt spannende Ideen dazu,
    Es gibt viele Möglichkeiten für alle.
    Darum hat EUCREA Künstler und Künstler-Gruppen eingeladen.
    Sie sprechen über ihre Arbeit.
    Und sie machen Workshops.

     

    2. WIE KANN MAN SICH ANMELDEN?

    Hier klicken und sich anmelden.

    Wenn Sie sich angemeldet haben, bekommen Sie eine E-Mail.
    In der E-Mail steht dann: Sie sind angemeldet.

    Sie können sich auch wieder ab-melden.
    Sie können sich bis zum 1. November 2017 abmelden.
    Danach können Sie sich immer noch abmelden.
    Aber dann müssen Sie die Hälfte vom Preis bezahlen.

    Sie können sich auch am letzten Tag noch abmelden.
    Dann müssen Sie aber den vollen Preis bezahlen.

    3. WAS KOSTET ES?

    Normaler Preis                                   170 Euro

    Preis für Mitglieder von EUCREA          120 Euro
    Studierende, Arbeitslose, Rentner        120 Euro
    Menschen mit Behinderung                   60 Euro


    Sind Sie Künstler?
    Haben Sie nicht genug Geld für die Tagung?
    Dann reden Sie mit uns.
    Wir finden eine Lösung.

     

    4. WEN KANN MAN ANSPRECHEN?

    So kann man EUCREA erreichen:

    EUCREA e.V.
    Donnerstraße 5
    22763 Hamburg
    Telefon: 040 39 90 22 12
    E-Mail: info@eucrea.de
    Internet-Seite: www.eucrea.de   

    5. HIER KANN MAN DAS GENAUE PROGRAMM LESEN

     

    Übersicht


    Freitag 17. November 2017

     14.15 Uhr     Vortrag über Kunst im öffentlichen Raum

    14.45 Uhr      Vier Workshops zur Auswahl

    18.00 Uhr     Pause

    18.15 Uhr      Vortrag „The extraordinary ordinary!“ Ein Vortrag über besondere Körper, über Technik, über Selbständigkeit und über Kunst

    19.00 Uhr     Abend-Veranstaltung und Buffet

     


    Samstag 18. November 2017

     09.30 Uhr     Vortrag: Im öffentlichen Raum trifft man Fremde – auch Künstler mit Behinderung

    10.15 Uhr     Kurze Vorstellung der Workshops

    10.45 Uhr     Kurze Pause und Raum-Wechsel

    11 .00 Uhr    Beginn der Workshops

    13.30 Uhr     Mittags-Imbiss

    14.00 Uhr     Vortrag: Kunst am Bau ist mehr als nur Schmuck

    14.30 Uhr     Stellung-nahme: Wir brauchen Inklusion in der Kunst!

    15.00 Uhr     Kunst-Ausflug zu Kunst im öffentlichen Raum

     

     

    Ausführliche Beschreibung

    Freitag 17. November 2017

    14.15 Uhr  Vortrag über Kunst im öffentlichen Raum

    Den Vortrag hält Katja Aßmann.
    Sie ist die künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr.
    Sie spricht über Erfolge und Miss-Erfolge anhand von Kunst- Projekten im öffentlichen Raum vor.

    „Urbane Künste Ruhr“ gibt es seit dem Jahr 2012.
    Es ist ein Projekt zum Thema Kunst im öffentlichen Raum im Ruhr-Gebiet.
    Im Ruhr-Gebiet gibt es mehrere Städte.
    Zum Beispiel Bochum, Essen und Dortmund.
    Die Städte sind sehr unterschiedlich.

    Die Kunst-Projekte sollen Kunst-Projekte für alle sein.
    Alle Menschen im Ruhr-Gebiet können daran mit-arbeiten.

    Es gab große und kleine Kunst-Projkte.

    Ein Projekt war der „Pulse Park“.

    Der Künstler Rafael Lozano Hemmer hat ihn gemacht.
    Es war ein Kunst-Werk im West-Park in Bochum.
    Es war ein Licht-Kunstwerk.
    Die Besucher oder Besucherinnen konnten ihren Herz-Schlag als Lichter-Meer sehen.

    Ein anderes Projekt hieß „Breaking News“.
    Übersetzt heißt das „Wichtige Nachrichten“.
    Bei dem Projekt haben such Menschen aus Duisburg getroffen.
    Sie haben zusammen Möbel aus Sperr-Müll gebaut.
    Die Möbel konnten dann die Bewohner von Duisburg benutzen.

    Ein Projekt hieß „Truck Tracks Ruhr“.
    Die Gruppe Rimini Protokoll hat es gemacht.
    Sie haben in 7 Städten mit vielen verschiedenen Menschen zusammen-gearbeitet.
    Bei dem Projekt haben mitgemacht: Künstler, Ausstellungs-Macher und Bewohner der 7 Städte.

     

    14.45 Uhr Kurze Vorstellung der Workshops

    Die Workshops werden vorgestellt.
    Alle erfahren: Worum geht es in den Workshops?
    Und wer macht die Workshops?

     

    15.15 Uhr Kurze Pause

     

    15.30 Uhr Beginn der Workshops

    Man kann zwischen 4 Workshops wählen.
    Die Workshops dauern zwei-ein-halb Stunden.

    Das sind die Workshops:

     

    Workshop 1
    Jardin de Wiltz: Ein Kunst-Garten für alle

    Jardin ist das französische Wort für Garten.

    Jardin de Wiltz ist ein Kunst-Projekt.
    Und ein Garten-Projekt.
    Eine Künstler-Gruppe hat vor fast 40 Jahren einen Garten angelegt.
    Der Garten ist in Luxemburg.

    Den Garten haben die Künstler zusammen mit Menschen mit Behinderung gemacht.
    Der Garten ist im öffentlichen Raum.
    Das heißt: Alle Menschen können den Garten besuchen.
    Auch heute arbeiten noch Menschen mit Behinderung in dem Garten.
    Und sie verdienen dort ihr Geld.

    Aus dem Garten-Projekt ist die Organisation COOPERATIONS entstanden.
    Die Organisation kümmert sich um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung.
    Die Organisation hat ein eigenes Kultur-Zentrum.
    Dort gibt es ein großes Kultur-Angebot.

    Herbert Maly ist der Leiter der Organisation COOPERATIONS.
    Er erzählt die Geschichte von den beiden Projekten.
    Danach können alle Fragen stellen und sich unterhalten.
    Es geht um diese Themen:

    • Kunst
    • Partizipation [also mit-machen oder teil-haben]
    • Was können Menschen mit Behinderung alles schaffen?
    • Was ist öffentlicher Raum?

     

    Workshop 2
    Raw Labor: Welche Kunst-Werke passen zu welchen Orten?

    2 Personen leiten diesen Workshop:
    Holger Frischkorn und Elizabeth Coleman-Link.
    Holger Frischkorn ist Künstler.
    Elizabeth Coleman-Link ist Atelier-Leiterin.
    Zusammen arbeiten sie in einem Atelier in Frankfurt.
    Das Atelier heißt RAW ART FOUNDATION.

    Holger Frischkorn nimmt in seinen Kunst-Werken immer auch Ideen aus seiner Umgebung auf.
    Er sieht etwas in seiner Nähe.
    Und das wird dann Teil seiner Kunst.

    Die Künstler im Atelier RAW ART FOUNDATION haben Kunst nicht an der Uni studiert.
    Die Künstler und die Atelier-Leiterin machen zusammen in einer Gruppe Kunst.
    Darüber erzählen sie in dem Workshop.
    Zusammen mit den Teilnehmern planen sie ein Kunst-Projekt im öffentlichen Raum.

    In dem Kunst-Projekt geht es um die Zukunft.

     

    Workshop 3

    Theater-Gruppe „Prinzip Gonzo“:
    Die Welt im Sand-Kasten
    Theater an neuen Orten

    „Prinzip Gonzo“ ist eine Theater-Gruppe.
    Sie spielen an sehr verschiedenen Orten Theater.
    Zum Beispiel in einer Polizei-Wache.
    In einem leeren Super-Markt.
    Oder bei der Volks-Hoch-Schule.
    Dadurch bekommen sie immer wieder neue Ideen.

    Alida Breitag, David Czesienski und Robert Hartmann gehören zur Gruppe „Prinzip Gonzo“.
    Sie leiten den Workshop.

    Seit 3 Jahren macht die Gruppe „Sandbox-Game-Theater“.
    Übersetzt heißt das: Sandkasten-Spiel-Theater.
    Für dieses Projekt gibt es eigene Spiel-Regeln.
    Bei den Aufführungen machen Schauspieler und Zuschauer mit.
    Die Zuschauer entscheiden mit: Wie geht das Stück weiter?
    Sie können ihr Leben in dem Theater-Stück verändern.
    Alle machen es zusammen.
    Darüber wird in dem Workshop geredet.
    Und alle probieren es zusammen aus.

     

    Workshop 4

    Urbane Künste Ruhr
    Kunst-Aktionen in der Stadt, Kunst und Politik, Kunst und Sozial-Arbeit

     Urban ist ein anderes Wort für in der Stadt.
    „Urbane Künste Ruhr“ heißt also: Kunst in Städten im Ruhr-Gebiet.
    Diese Kunst-Projekte sind immer im öffentlichen Raum.
    Sie zeigen die Veränderung in den Städten.
    Die Veränderung sind in verschiedenen Bereichen:

    • in der Stadt-Planung
    • in der Politik
    • in der Sozial-Arbeit

    Die Frage ist?
    Was kann die Kunst tun?
    Wie kann die Kunst in den Diskussionen in der Stadt mit-reden?
    Und wie kann sie sich durch-setzen?

    Katja Aßmann leitet den Workshop.
    Sie stellt das Projekt vor.
    Dann gibt es Gespräche mit den Teilnehmern.
    Alle diskutieren über ihre Erfahrungen.
    Und alle machen zusammen neue Vorschläge für Kunst im öffentlichen Raum.

     

    18.00 Uhr Pause

     

    18.15 Uhr Vortrag „The extraordinary ordinary!“
    Ein Vortrag über besondere Körper, über Technik, über Selbständigkeit und über Kunst

    Im letzten Jahr haben die Mobile Akademie Berlin und EUCREA einen „Schwarz-Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen“ gemacht.
    Der Markt war in Hamburg.
    90 Menschen haben dabei mitgemacht.
    Sie haben Kunst zu diesen Themen gemacht:

    • Behinderung
    • Selbständigkeit
    • Körper
    • Technik

    Über diese Themen haben sich die 90 Menschen unterhalten.
    Die Gäste konnten über Kopf-Hörer den Gesprächen zuhören.
    Sie konnten sie auch auf einem großen Bild-Schirm sehen.
    Alle Gespräche wurden in Gebärden-Sprache übersetzt.

    Marian Kaiser erzählt von dieser Kunst-Aktion.
    Und sie erzählt, warum das Tea, die Kunst-Aktion genau so gemacht hat.

     


    19.00 Uhr   Abend-Veranstaltung und Buffet

     

     


    Samstag 18. November 2017

     

    09.30 Uhr Vortrag
    Im öffentlichen Raum trifft man Fremde – auch Künstler mit Behinderung

    Melanie Schmitt ist Wissenschaftlerin.
    Sie hat sich als Wissenschaftlerin mit Kunst beschäftigt.
    Sie hat zu diesem Thema gearbeitet:
    Wie hat sich die Kunst im öffentlichen Raum in den letzten Jahren verändert?
    Und wie verändert sich die Rolle von Künstlern mit Behinderung?

     

    10.15 Uhr Kurze Vorstellung der Workshops
    Die Workshops werden vorgestellt.
    Alle erfahren: Worum geht es in den Workshops?
    Und wer macht die Workshops?

     

    10.45 Uhr Kurze Pause

     

    11 Uhr  Beginn der Workshops

    Man kann zwischen 4 Workshops wählen.
    Die Workshops dauern zwei-ein-halb Stunden.

    Das sind die Workshops:

     

    Workshop 5
    Rimini Protokoll: Eine neue Sicht auf die Wirklichkeit
    Helgard Haug hat die Künstler-Gruppe Rimini Protokoll mit-gegründet.
    Sie schreibt Theater-Stücke und leitet Theater-Stücke auf der Bühne.
    Die Künstler-Gruppe Rimini Protokoll spielt Stücke auf der Bühne, im Radio und im öffentlichen Raum.
    So bekommen sie und die Zuschauer einen neuen Blick auf die Wirklichkeit.

    Helgard Haug stellt im Workshop die Arbeit von Rimini Protokoll vor.
    Sie spricht über das neue Stück „dos & donts“.
    Übersetzt heißt das: Was darf man, was darf man nicht?
    An diesem Stück arbeitet Rimini Protokoll gerade.
    In dem Stück geht es um Regeln für eine Stadt.
    Die Zuschauer sitzen bei dem Stück in einem LKW.
    Sie können während der Fahrt raus-gucken.

    In dem Stück geht es um diese Fragen:

    • Was ist erlaubt?
    • Was wird erwartet?
    • Was ist unsere Vorstellung von der Zukunft?

     

    Workshop 6
    Programm Trafo
    Kultur verändert sich – Kunst-Projekte auf dem Land

    Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ unter-stützt Kunst auf dem Land.
    Es soll neue spannende Lern-Orte auf dem Land geben.
    Und neue Orte für Kultur.
    Dabei werden 4 verschiedene ländliche Gebiete unterstützt.
    In diesen Gebieten werden neue Formen von Kunst aus-probiert.
    Besonders wichtig ist: Die Menschen, die dort wohnen, machen bei der Kunst mit.

    Ein Beispiel für diese Kunst-Projekte ist das „Theater im Wohn-Zimmer“ vom Theater Linden-Hof.
    Das Projekt macht private Wohnungen zur Bühne.
    Für das Projekt haben sie mit mit  den beiden Künstlern marks&schleker zusammen-gearbeitet.

    Der Workshop stellt diese Fragen:

    • Welche Rolle spielen Kunst-Aktionen auf dem Land?
    • Wie helfen solche Aktionen, die Kunst dort weiter-zu-entwickeln?
    • Wie können Kunst-Aktionen zeigen, was fehlt?
    • Wie können Kunst-Aktionen zeigen, was zu viel ist?
    • Wie können Kunst-Aktionen zeigen, was man will und was man nicht will?
    • Wie kann man solche Kunst-Aktionen planen?
    • Wie können Menschen über die Kunst über wichtige Themen reden?

    Diese Menschen leiten den Workshop:
    Harriet Völker und Samo Damian vom Programm TRAFO
    Silvie Marks und Johannes Schleker  von marks&schleker

    In einem „Ideen-Labor“ diskutieren alle und machen Pläne für die Zukunft der Kunst auf dem Land.


    Workshop 7
    LA S GRAND ATELIER:
Kunst, Künstler, Begegnung

    La "S" Grand Atelier ist ein Kunst-Zentrum.
    Es ist in Vielsalm in Belgien.
    Hier arbeiten Künstler mit geistiger Behinderung.
    Sie arbeiten jeden Tag dort.
    Sie arbeiten in kreativen Workshops.
    Das Kunstlabor organisiert eine Zusammen-Arbeit mit anderen Künstlern.
    Zum Beispiel mit Comic-Zeichnern oder mit Malern.
    So können alle Künstler neue Techniken ausprobieren.
    Und sie bekommen neue Ideen für ihre Kunst.

    2 Künstler leiten den Workshop:
    Michiel De Jaeger kommt aus Gent in Belgien.
    Pascal Cornis ist Zeichner.
    Er druckt seine Kunst-Werke.
    Aber er beschäftigt sich auch mit Film und Tanz.

    Pascal Cornis kann nicht hören und er kann nicht sprechen.
    Trotzdem spricht er über seine Kunst mit anderen Menschen.

    Bei dem Idee gestalten die Künstler und die Teilnehmer eine Collage.
    Es ist eine Collage im öffentlichen Raum.
    Dafür benutzen sie einen Kopierer.
    Sie machen Zeichnungen.
    Und sie machen Drucke.
    Daraus wird dann die Collage gemacht.


    Workshop 8
    matthaei & konsorten: Verrückte Rollen
    MATTHAEI & KONSORTEN: VERRÜCKTE AVATARE & VERSCHENKTE ANTEIL- NAHME. EINIGE PRODUKTIONEN VON ÖFFENTLICHKEIT UND IHREN RÄUMEN

    matthaei & konsorten macht sehr unterschiedliche Arten von Kunst.
    Seit dem Jahr 2000 waren es mehr als 50 verschiedene  künstlerische Arbeiten.
    Viele der Arbeiten waren auch Kunst im öffentlichen Raum.
    Die Zuschauer sind Teil der Kunst-Projekte.
    Sie spielen darin verschiedene Rollen.
    Manchmal sind es verrückte Rollen.
    Das heißt: Die Zuschauer gucken bei den Projekten nicht aus der Ferne zu.
    Sie machen dabei mit.
    Man weiß vorher nicht: Wie endet das Kunst-Ereignis?
    Die Besucher entscheiden mit, wie es weiter-geht.

    Lukas Matthaei leitet den Workshop.
    Er spricht über seine Arbeit.
    Er spricht mit den Teilnehmern darüber.
    Er erzählt: Was hat gut geklappt in den Kunst-Projekten und was nicht?
    Wie kann man das Publikum für sich gewinnen?
    Alle probieren gemeinsam verschiedene Sachen aus.

     

    13.30 Uhr Mittags-Imbiss


    14 Uhr Vortrag
    Kunst am Bau ist mehr als nur Schmuck

    Viele Häuser werden geschmückt und verziert.
    Zum Beispiel Schlösser und Kirchen.
    Diese Gebäude sind wichtig.
    Die Wichtigkeit wird auch durch die Kunst am Bau gezeigt.
    So war es früher.
    Und so ist es immer noch.

    In Berlin gibt es besonders viel Kunst am Bau.
    Hier kann man gut sehen: Wie hat sich Kunst am Bau in den letzten Jahren verändert?

    Nicola Kuhn hält den Vortrag.
    Sie schreibt für Zeitungen und Zeitschriften über Kunst.
    Sie zeigt: Welche Chancen haben Künstler mit Kunst am Bau.
    Aber auch: Welche Gefahren und Schwierigkeiten gibt es?

     

    14.30 Uhr Stellung-nahme
    Wir brauchen Inklusion in der Kunst!

    2016 gab es eine Ausstellung.
    Sie hieß „Inklusion Inklusive“.
    Die Ausstellung war in einem Skulpturen-Park in Neu-Münster.
    [Statt Skulpturen kann man auch Figuren oder Statuen sagen.]

    Die Künstler haben lange nach einem Titel für die Ausstellung gesucht.
    Sie kamen auf das Wort „Inklusion“.
    Und sie haben sich gefragt:
    Inklusion in der Kunst – was ist das?
    Wie kann das gehen?

    Inklusion heißt Zugehörigkeit.
    Man kann auch sagen: Niemand wird ausgeschlossen.
    Alle können mitmachen.
    Aber geht das auch in der Kunst?
    Können in der Kunst alle mit-machen?
    Oder ist Kunst immer nur etwas für Wenige?

    Die Künstler-Gruppe hat eine Idee dazu:
    Inklusion in der Kunst ist leichter, wenn Kunst nicht nur im Museum ist.
    Inklusion in der Kunst ist leichter, wenn Kunst im öffentlichen Raum ist.
    Dann kann man Kunst während der Arbeit sehen.
    Man kann Kunst in der Freizeit sehen.
    Alle können sie sehen.
    Dann ist es inklusive Kunst.

    Florian Münchow studiert Kunst.
    Und er war Künstler bei der Ausstellung „Inklusion Inklusive“.
    Er wird über seine Arbeit sprechen.
    Und er spricht über seine Idee von inklusiver Kunst.

     

    15 Uhr Kunst-Ausflug zu Kunst im öffentlichen Raum

    Bald gibt es mehr Informationen zu diesem Ausflug.

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