Das Projekt SOUNDFORM bringt neue Impulse für Musik, Instrumentenbau und Musikvermittlung nach Deutschland

Musik ist elementarer Bestandteil unseres Lebens, sie begleitet uns im Alltag, weckt Emotionen, schafft Erinnerung, unterstützt Entspannung und ist Ausdrucks- und Kommunikationsmittel. Musik zu hören und zu produzieren sollte jedem Menschen zugänglich sein – gleich welchen Alters oder welcher Voraussetzung. Möchte eine Person, die ihre Hand nur eingeschränkt bewegen kann, Geige spielen lernen wollen, so wird ihr meist nahegelegt, doch besser ein anderes Instrument zu wählen. Form und Handhabung der geläufigen Blas-, Blech-, Streich- oder Tasteninstrumente beziehen sich auf standardisierte Normwerte und variieren allenfalls in der Größe. Was wenig bekannt ist: Mittlerweile gibt es viele gute Beispiele klassischer Instrumente, die beispielsweise einhändig oder mit anderen Körperteilen bis zur Meisterleistung zu bedienen sind. Oder durch digitale Erweiterungen ganz neue Bedienungsweisen – und damit auch Ausdrucksweisen – ermöglichen. Und genau hier wird Vielfalt zur Quelle von Inspiration und Kreativität: Ein kleiner Kreis von Musikinstrumentenentwicklern aus aller Welt arbeitet derzeit an ganz neuen Möglichkeiten, Musik und Klang zu produzieren: Sei es durch die Bewegung der Augen, Bewegung und Tanz auf der Bühne oder Malerei. Was hier entsteht, eröffnet nicht nur neue Welten künstlerischer Inklusion, sondern ermöglicht „nebenbei“ ganz neue Spielräume für die Kunst.

 
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Ein Projekt von EUCREA in Kooperation mit barner 16 (alsterarbeit gGmbH), Hochschule für bildende Künste Hamburg, DRAKE MUSIC, Hochschule für Musik und Theater, Hamburger Konservatorium, The Drake Music Project Nothern Ireland gefördert durch die Aktion Mensch

Soundform Förderer-Logos Eucrea, Aktion Mensch, HFBK, Drake Music