RESONANZEN Künstlerische Kommunikation in inklusiven Arbeitsprozessen

Das nächste EUCREA-Forum steht ganz im Zeichen der künstlerischen Kommunikation. Hintergrund für diesen thematischen Schwerpunkt ist die Entwicklung von vielfältigen Arbeitsweisen und Kooperationen innerhalb von inklusiven künstlerischen Zusammenschlüssen. So plant beispielsweise die Hamburger Theatergruppe Meine Damen und Herren in einer dreijährigen Konzeptionsphase drei Inszenierungen durch die Ensemblemitglieder mit einer geistigen Beeinträchtigung und Kooperationen mit einer Performancegruppe unter dem Label einer „radikalpartizipativen Theaterutopie“. Die Beiträge des letzten euward-Kataloges (Europäischer Preis für Male- rei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung 2018) wurden von einer sehr gemischten Vorbereitungsgruppe erstellt. Zunehmend entstehen in allen Kunstsparten Tandems mit behinderten und nicht behinderten Künst- lern, die sich unterschiedlichster Methoden und Vorgehensweisen bedienen. Das Forum 2019 will diese Vielfalt präsentieren, in Workshops untersuchen, einen Austausch mit allen anregen und Inspiration für das Beschreiten ungewöhnlicher Wege bieten.

Bei der Programmgestaltung hat sich das EUCREA-Team für Projekte bzw. künstlerische Vorhaben interessiert, die sich schon in der Vorbereitung und im Laufe des Arbeitsprozesses verschiedener Kommunikationsformen bedienen. Dabei war wichtig, dass sich die Arbeitsweisen an einer möglichst großen Vielfalt von unterschied- lichen Erfahrungs- und Erlebnishintergründen der Teilnehmer in der künstlerischen Produktion oder in der Ver- mittlungsarbeit orientiert. Die Kommunikationsform zwischen den teilnehmenden Künstlern und das Ergebnis der künstlerischen Vorhaben sollten auf einem innovativen Konzept basieren.

Die Projekte, die EUCREA nun in acht Workshops vorstellen möchte, kommen aus der bildenden und darstel- lenden Kunst, dem Tanz, dem Film und der Kulturvermittlung. Darüber hinaus bietet das Forum einen kurzen Überblick über die derzeitige Diversitätsdebatte in der Kunst unter Berücksichtigung der Dimension Behinderung. EUCREA hat im Sommer 2018 sein Positionspapier „Diversität im Kunst- und Kulturbetrieb – Künstler*innen mit Behinderung sichtbar machen“ herausgegeben. Zu diesem Thema laden wir zu einer Gesprächsrunde am zwei- ten Tag des Forums ein, um über gemeinsame Strategien und Kooperationen zu sprechen.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit den Teilnehmern unseres Forums – auch auf der geöffneten Mit- gliederversammlung von EUCREA – , sind neugierig auf die Vorstellung neuer künstlerischer Formen und auf die Vielfalt der angebotenen Workshops.

 

Freitag, 22.2.2019
13.00 Uhr Begrüßung / Einführung in die Veranstaltung durch EUCREA

13.15 Uhr

KÜNSTLERISCHE BEEINFLUSSUNG, KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG, KÜNSTLERISCHE KOMMUNIKATION

Künstlerische Werke, die in unserer Gesellschaft am Rande der etablierten Kunst entstehen –nannte man sie nun „Bildnerei der Geisteskranken“, oder nennt man sie „Art brut“ oder „Outsider Art“ – haben seit 1900 eine Fülle von professionellen Künstlern fasziniert. Ernst Ludwig Kirchner, Max Ernst, Georg Baselitz oder Arnulf Rainer ließen sich dadurch zu eigenen Arbeiten anregen. In jüngerer Zeit haben sich Künstler eher forschend diesen Werken genähert, haben Kontexte und heutige Relevanz der Werke erkundet, wie etwa Maurizio Dias & Walter Riedweg oder Javier Téllez. Noch jünger sind Projekte, die auf eine künstlerische Kommunikation zwischen pro- fessionellen Künstlern und Mitgliedern offener Ateliers zielen. Der Vortrag zeichnet diese verschiedenen Perspek- tiven anhand einiger Beispiele nach.

Thomas Röske / Leiter der Sammlung Prinzhorn der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg

13.45 Uhr Aufteilung in 4 Workshops

14 Uhr – 17.00 Uhr Workshops (bitte bei der Anmeldung auswählen)

Durchgehender zweitägiger Film-Workshop:

DAS VERRÜCKTE INTERVIEW

Die Workshop-Teilnehmer erarbeiten gemeinsam eine filmische Reportage über das EUCREA-FORUM in Frank- furt am Main. Dazu werden Interviews mit verschiedenen Gästen geführt. Des Weiteren soll die Reportage Ein- blick in die Veranstaltungen des Forums geben. Ziel ist es, die Atmosphäre der Tagung filmisch wiederzugeben, indem allgemeine Filmaufnahmen mit persönlichen Eindrücken verbunden werden. Fragestellungen und Kamera- führung werden in der praktischen Anwendung vermittelt. (max. 4 – 6 Teilnehmer)

Matthias Pieger / Kamera, Michael Abitzsch / Kamera, Ingo Joers / Schauspieler Theater Thikwa, Manfred Michl / Filmemacher

 

Workshop I

DABEI SEIN IST NOCH LÄNGST NICHT ALLES / MEINE DAMEN UND HERREN / HAMBURG

Für die Spielzeiten 2018 – 2021 erhielt das Ensemble „Meine Damen und Herren“ die Konzeptionsförderung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg für ihr radikal-partizipatives Utopie-Projekt „Dabei sein ist noch längst nicht alles!“. Im gleichnamigen Workshop erzählen sie von den bisherigen Erfahrungen. Im Januar 2019 findet die erste Premiere mit „Zehn Meter in den wilden Westen“ von Dennis Seidel auf Kampnagel statt. Dabei arbeitet der Regisseur mit einer geistigen Beeinträchtigung erstmalig mit Schauspielern eines mixed-abled Teams und einem Ensemble zusammen. Seit 2017 recherchieren Meine Damen und Herren zum Thema kollektive Insze- nierungen. Wer bestimmt, wo es langgeht, wer kann welche Impulse geben? Welche Ideen können sich durch- setzen? Das Langzeitprojekt „Wunschschloss“ (2017 – 2021) nimmt sich Zeit, diesen Fragen nachzugehen. Die Workshop-Teilnehmer können in diesen Prozess einsteigen und ein gemeinsames Projekt entwickeln.

Christoph Grothaus & Dennis Seidel, Melanie Lux & Martina Vermaaten / Meine Damen und Herren / Hamburg

 

Workshop II

MACH DOCH – ODER ÜBER DIE MÖGLICHKEIT AUS ETWAS EINEN FUNKEN ZU SCHLAGEN

Künstlerische Prozesse zwischen Spiel und Konzept
Wir zeichnen. Wir machen Performances. Wir machen Versuche. Wir spielen. Wir schlagen Funken.
Praktische Beispiele aus der Arbeit des Künstlers und Atelierleiters Wolfgang Sautermeister.
Die Malwerkstatt der Lebenshilfe Bad Dürkheim wurde von ihm und dem ehemaligen Heimleiter Volker Kühne- mund gegründet. Sie ist ein Atelier für Künstler mit unterschiedlichen Behinderungen und versteht sich als Ort für künstlerisches Schaffen und Begegnungsstätte für kunstrelevante Inhalte. In ihren Ausstellungen und Per- formances bringt die Malwerkstatt Kulturschaffende und Einrichtungen der Region sowie nationale und interna- tionale Positionen zusammen. Aktuelle Projekte: ANGELS – Inklusives Performance-Stück über das rätselhafte Leben der himmlischen Heerscharen, Boten und Beschützer. KUNSTTANDEMS: Fünf Künstler mit Beeinträch- tigung arbeiten zwei Wochen mit fünf Künstlern ohne Beeinträchtigung aus den Bereichen, Tanz, Performance, Video und Figurenspiel zusammen. Eine Aufführung präsentiert die Ergebnisse. www.wennallesanders.de

Wolfgang Sautermeister / Leiter der Malwerkstatt, Bildender Künstler, Performance Künstler und Kurator, Franziska Seidl / Assistenz, Ergotherapeutin

 

Workshop III

Ist das Kunst? - TOUCHDOWN 21 mini - Performance zum Thema KUNST

TOUCHDOWN 21 mini ist ein Bühnen-Ereignis des Forschungs-Projektes TOUCHDOWN 21.
Es wird von Menschen mit und ohne Down-Syndrom gemacht. Es behandelt Themen, die mit dem Down- Syndrom zu tun haben.
Dieses Mal geht es um Fragen zum Thema KUNST. Zum Beispiel diese:

• Welche Künstler und Künstlerinnen mit Down-Syndrom gibt es?
• Was sind die Besonderheiten von Kunst von Menschen mit Down-Syndrom?
• Was brauchen Menschen mit Down-Syndrom, um als Künstler oder Künstlerinnen zu arbeiten? • Wie sieht gute Assistenz für Künstler mit Down-Syndrom aus?

Wie arbeiten Menschen mit und ohne Down-Syndrom gemeinsam in diesem Projekt? Was passiert auf der Bühne?
Was passiert vorher und hinterher?
Wie planen wir gemeinsam?

Wie klappt es, dass alle dabei sein können?
Zu diesen Fragen gibt es am 22. Februar 2019 einen Workshop.
Am 23. Februar werden die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse in einer Performance gezeigt.

Anna-Lisa Plettenberg / Projekt-Mitarbeiterin TOUCHDOWN 21 (angefragt), Teresa Knopp / Projekt-Mitarbeiterin TOUCHDOWN 21 (angefragt), Dr. Katja de Bragança / Projekt-Leiterin TOUCHDOWN 21, Anne Leichtfuß / Projekt-Mitarbeiterin TOUCHDOWN 21,
Dr. Katja Weiske / Projekt-Mitarbeiterin TOUCHDOWN 21 (angefragt), Jeanne-Marie Mohn / Künstlerin mit Down-Syndrom (angefragt), Liz Coleman / Atelier-Leiterin Raw Art Foundation, Jürgen Paschen / Technik

 

Workshop IV

ROLE ON / mixed-abled und mixed-aged – neue Perspektiven für den Tanz

Die Teilnehmer des Tanz-Workshops erhalten zum einen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit den Tänzern des Ensembles cie.nomoreless auf der körperlichen-nonverbalen Ebene über Improvisationsaufgaben, Wahrneh- mungsübungen sowie der choreographischen Erarbeitung von Szenen aus dem Stück „role on“ zu beschäftigen. Zum anderen erhalten sie eine Einführung in die Arbeit der Gruppe und treten über die Erfahrungen und Ein- drücke während des Workshops in Kommunikation mit den Tänzern des Ensembles. Das Erfahrbarmachen und Heranführen von unterschiedlichen physischen Möglichkeiten und Qualitäten stehen dabei im Fokus, sowohl im Workshop als auch in der künstlerischen Arbeit. Bereits bestehende Szenen der Performance „role on“ werden

u.a. inhaltlich zum Anlass genommen, um mit diesen spielerisch-tänzerisch neu zu improvisieren. Daraus wer- den neue Kontexte geschaffen. Speziell durch die Teilnehmer des EUCREA-Forums können auf diese Weise neue Perspektiven und Ideen erarbeitet werden.

Gitta Roser / Choreografin, Mechthild Kreuser, Stephanie Terbrüggen und Christina Zajber / cie. nomoreless / Köln

17.00 – 18.30 Uhr

EUCREA-FORUM – Informationen, Austausch, Meinungen, Aktivitäten

In einer für alle Teilnehmer des FORUMS offenen Mitgliederversammlung von EUCREA berichtet der Verein über seine Aktivitäten, stellt das bundesweite Strukturprogramm ARTplus sowie weitere Projekte vor. In der offenen Runde gibt es die Möglichkeit des Austausches über die Arbeit von EUCREA und die eigenen Aktivitäten der Teilnehmer.

18.30 – 19.00 Uhr
Interne Mitgliederversammlung von EUCREA (nur für Mitglieder)

18.30 – 22.00 Uhr

Kulturprogramm, Buffet, Get Together

 

Samstag, 23.2. 2018

9.30 Uhr
Diversität im Kunst- und Kulturbetrieb - Künstler*innen mit Behinderung sichtbar machen

Vorstellung des von EUCREA herausgegebenen Positionspapiers

 

10.00 Uhr

Konzepte und Akteure für mehr Diversität im Kulturbetrieb / Gesprächsrunde

Organisationen und Einzelpersonen setzen sich in den letzten Jahren verstärkt für mehr Diversität im Kulturbe- trieb ein. Nicht nur die Sichtbarmachung von unterrepräsentierten Gruppen und Künstlern steht dabei im Fokus, sondern auch die Stärkung der künstlerischen Vielfalt in Deutschland. Welche Maßnahmen sind notwendig, um Künstler mit Behinderung in der öffentlichen Wahrnehmung sichtbarer zu machen und ihnen Arbeits- und Aus- bildungsmöglichkeiten zu verschaffen? Denn mehr Diversität im Kulturbetrieb bedeutet auch mehr künstlerische Inhalte und Formen für ein dafür offenes Publikum.

Carolin Huth / Diversity.Arts.Culture Berlin, Annette Ziegert / kubia – Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion, Johanna von der Waydbrink und Andrea Regu / Landesverband Soziokultur Sachsen / Servicestelle Kultur und Inklusion, Gerda Maiwald / KIWit – Kompetenzverbund Kulturelle Integration und Wissenstransfer

 

11.00 Uhr – 14.00 Uhr Workshops (bitte bei der Anmeldung auswählen)

Workshop V
Die Kunst zur Sprache zu kommen

„Inklusion beruht auf der Einsicht der absoluten Diversität unserer Gesellschaft und sie ist nur so real, als es uns gelingt, dafür eine neue Sprache zu schaffen, eine die verbindet.“ (Klaus Mecherlein / Atelier Augustinum & Euward-Archiv / München)
Am Beispiel von Werken der Outsider Art beschäftigt sich der Workshop mit der Möglichkeit, eine Sprache zu schaffen, die das Verbindende in einer Gesellschaft der Vielfalt sein kann.

Sie ist das zentrale Projekt einer echten Inklusion: Wie können wir uns mitteilen und verstehen, ohne damit Bar- rieren zu errichten. Über acht Monate lang hat eine Gruppe von verschiedenen Generationen, Bildungsniveaus, Herkunft und Unterstützungsbedarfen an diesem Ziel gemeinsam gearbeitet. Am konkreten Beispiel der Ausstel- lung euward sollte das Konzept einer anderen Kunstvermittlung entstehen. Über die Erfahrungen, den Anspruch, das Erreichte, das Neue und auch das Scheitern berichten vier der Protagonisten - und sie arbeiten mit diesem Workshop daran weiter.

Susanne Heyng / Konzertsängerin in Rente und, als Bewohnerin, Mitglied im Stiftsbeirat des Wohnstift Augustinum München Nord, Sabine Meetz / Diplomverwaltungswirtin, Laura Schwörer / Künstlerin und Bildungsfachkraft am Institut für Inklusive Bildung Schleswig-Holstein in Kiel, Klaus Mecherlein / Kunstwissenschaftler, Kurator und Leiter des Atelier Augustinum in München

 

Workshop VI

LINIEN IN BEWEGUNG

In diesem Workshop geht es um die Begegnung von Salvatore Farruggia (Zeichner, Maler und Mitglied im Kunstprojekt von KOMM Ambulante Dienste e.V. in Frankfurt) und Ina Juretzek (freischaffende Künstlerin mit Schwerpunkt Performance und Zeichnung aus Offenbach) und ihre gemeinsame Arbeit an der BehindART-Kunst- ausstellung „Linien in Bewegung“ in der FoyerGalerie Darmstadt. Die Werkschau zeigte 2018 in Darmstadt und Offenbach individuell und gemeinschaftlich erarbeitete Zeichnungen und wurde mit einer eigens für die Ausstel- lung entwickelten Performance eröffnet. Salvatore Farruggia und Ina Juretzek werden im praktischen Workshop- Teil – ausgehend von ihrer gemeinsamen Arbeit – mit Elementen der Linie und Performance in Bild und Raum arbeiten. Zuvor wird die BehindART-Kunstinitiative des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Hessen vorgestellt und über die Entstehungsgeschichte von „Linien in Bewegung“ und den damit verbundenen Kommunikations- prozessen berichtet. Der Abschluss des Workshops widmet sich der Frage, wie eine Zusammenarbeit im Bereich der Bildenden Kunst, Performance und Ausstellungsgestaltung gelingen kann, wenn die daran Beteiligten über unterschiedliche Erfahrungen und Kommunikations-Möglichkeiten verfügen.

Salavtore Farruggia / Zeichner und Maler, Mitglied im Kunstprojekt KOMM, KOMM Ambulante Dienste e.V., Frankfurt am Main, Ina Ju- retzek / freischaffende Künstlerin und Kunstpädagogin, Atelierhaus B71, Offenbach am Main, Heidi Schrickel /Projektleitung BehindART, Kunstinitiative des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Hessen und freischaffende Künstlern, Beate Schmitt / Leitung, Kuratorin und Koordinatorin des Kunstprojektes KOMM, KOMM Ambulante Dienste e.V., Frankfurt am Main

 

Workshop VII

Ungeheuer? Eine Erforschung des Ungeheuren anstatt eines Gesprächs über Bäume

Das Theaterlabor INC. konzipiert und realisiert mit wechselnden Ensembles Theaterstücke, in welchen brisan- te Themen aus inklusiven Blickwinkeln verhandelt werden. So entsteht oft ein spannender Perspektivwechsel und humorvolle überraschende Formate. Bei der Produktion „Ungeheuer?“ war das Theaterlabor INC mit ver- schiedensten Techniken auf der Suche nach dem „Ungeheuren“. Die Workshop-Teilnehmer erleben in einer vom Ensemble angeleiteten Probe die partizipative Arbeitsweise des Theaters.

Nadja Soukup / Schaupielerin, Anka Hirsch / Musikerin, Max Ackfeld / Schauspieler, Anna Preuss / Schauspielerin / Theaterlabor INC / Darmstadt

 

Workshop VIII

Platz da – für neue Perspektiven in der Kunst

Der Titel des einstigen Pilotprojektes ist Programm: Kunstvermittler*innen, die bisher in Führungen und Work- shops ihre Perspektive auf Kunst einbringen, machen ihren Platz frei für Kunstvermittler*innen mit “Behinderun- gen“. So entstehen neue Vermittlungsmethoden und -formate, um die es auch in diesem Workshop gehen wird. Neben dem theoretischen Teil, erfahren die Teilnehmer*innen auch, wie das Projekt heute als soziales Unter- nehmen <Platz da!> Barrierefreie Kulturvermittlung und Prozessbegleitung für Inklusion Museen berät und werden am Ende mit einer der Kulturvermittler*innen von Platz da! praktisch aktiv.

Silja Korn, Stefanie Wiens, Mirjam Ottlewski / Projekt Platz da! / Berlin

 

14.00 Uhr Imbiss

14.30 Uhr

Performance Touchdown 21 mini

Die mit den Workshop-Teilnehmern erarbeiteten Ergebnisse des Workshops am Vortag werden in einer Perfor- mance vorgestellt.

16.00 Uhr Ende des EUCREA-Forums

 

ANMELDUNG

• Anmeldung über www.eucrea.de
Nach Versand der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail sowie eine Rechnung.
• Ein kostenloser Rücktritt ist bis zum 22.1.2019 möglich. Danach berechnen wir 50% der Tagungsgebühr. Bei Absage am Veranstaltungstag werden 100 % der Gebühr fällig.

 

TEILNEHMERGEBÜHREN

Regulärer Preis 150,00 EUR / EUCREA Mitglieder*, Studierende, Arbeitslose, Rentner 100,00 EUR / Menschen mit Behinderung 50,00 EUR
Der Eintrittspreis beinhaltet das Abendbuffet am Freitag, den 22.2.2019 sowie Getränke in den Kaffeepausen.

* bei institutioneller Mitgliedschaft bis zu drei Personen zum EUCREA-Mitgliederpreis. Weitere Informationen zur EUCREA-Mitgliedschaft finden Sie auf unserer Website.

 

VERANSTALTUNGSORT

Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main

Das EUCREA FORUM 2019 ist eine Veranstaltung von EUCREA in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences (Studiengang Performative Künste in sozialen Feldern).