„Studieren mit Beeinträchtigung - best3“ Bericht veröffentlicht

    Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat die Daten der Studierendenbefragung aus dem Sommersemester 2021 zum Thema „Studieren mit studienerschwerenden Beeinträchtigungen“ ausgewertet. Nach 2011 und 2017 wurden zum dritten Mal die Belange von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten bundesweit in den Blick genommen. 16% haben angegeben, dass sich ihr Studium aufgrund von einer oder mehrerer Beeinträchtigungen erschwert. Gefragt wurde nach Barrieren im Studium und der Wirksamkeit angemessener Vorkehrungen, nach der finanziellen Situation und nach Diskriminierungserfahrungen. Ausgewertet wurden die Daten – wo möglich – im Vergleich zu Studierenden ohne studienerschwerende Beeinträchtigungen. Die nun vorliegenden Ergebnisse machen deutlich, dass noch immer vielfältige Barrieren das Studium erschweren. Folge: Finanzierungssorgen und Gedanken zu Studienabbruch beschäftigen Studierende mit Beeinträchtigungen deutlich häufiger als andere. Der Anteil der Studierenden mit psychischen Belastungen und Erkrankungen hat weiter zugenommen.

    Die Studie „best3“ ist (ausschließlich) online abrufbar:

    • Zur Studie „best3“ geht es hier.
    • Zur Zusammenfassung – Executive Summary „best3“ geht es hier. 
    • Zum Beitrag im Magazin des Deutschen Studierendenwerks geht es hier.
      (DSW-Journal 4/2023 – Beitrag Politik: „beeinträchtigt studieren: Neue Zahlen – alte Probleme? – 5 Expert*innen im Gespräch über die neue Studie best3“ (ab S. 12))