ArtPlus STUDIERENDE

    Die ersten Teilnehmenden von ARTplus stehen fest. Sie nehmen an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsprogrammen in unterschiedlichen Bundesländern teil. Hier stellen wir sie vor:

    Zu den Pionier*innen

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    Zoe Ackermann
    (HKS Ottersberg)

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    Linda Fihsan
    (Folkwang ESSEN)

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    Adriane Große
    (Folkwang ESSEN)

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    ERIK BERNSEN
    (HKS Ottersberg)

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    Raphael Follardt
    (HKS Ottersberg)

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    Ersin Gülcan
    (Hamburger Konservatorium)
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    Ole Bramstedt
    (HKS Ottersberg)

    Porträt Amelie Gerdes
    AMELIE GERDES
    (HKS Ottersberg)

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    Jan Kampmann
    (ISDF)

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    ROHULLAH KAZIMI
    (HKS Ottersberg)

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    Miriam Meissner
    (HKS Ottersberg)

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    Anna-Lotta Metzendorff
    (HMTM Hannover)
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    Elias von Martial
    (Kunstakademie Düsseldorf)
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    Matti Wustmann
    (HKS Ottersberg)

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    Gencay Özata
    (Hamburger Konservatorium)
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    Daniel Peltner
    (HKS Ottersberg)

    Erik Bernsen

    Erik Bernsen spielt bereits seit der Schulzeit Klarinette und Klavier. Seit 2018 ist er bei Blaumeier Atelier Bremen aktiv – zunächst im Schauspielensemble und Improtheater, später im Maskenensemble. Sein erstes Stück dort war ‚Kopf über Kopf‘. Die Masken für die Stücke baut er immer selbst. Später hat er auch Erfahrungen mit Stopmotionfilmen und Realfilmen gesammelt. Erik Bernsen hat bereits das Gaststudium an der HKS Ottersberg absolviert. Er hat die Aufnahmeprüfung bestanden und wird ab dem Wintersemester 2022/23 im Vollzeitstudium Tanz und Theater im Sozialen studieren.

    Nach dem Studium möchte er gerne im Lübecker Figurentheatermuseum arbeiten und mit selbst gebauten Handpuppen Führungen durch das Museum entwickeln.

    Zum Artikel im Weser-Kurier mit Erik Bernsen (03.11.2022)

    Ole Bramstedt

    Ole Bramstedt ist seit November 2021 Gaststudent an der HKS Ottersberg im Studiengang Tanz und Theater im Sozialen. Aufgrund erfolgreicher Teilnahme an der Aufnahmeprüfung begann er dort zum Wintersemester 2022/23 ein reguläres Studium.

    Der Jungschauspieler ist bereits seit mehreren Jahren im Maskentheater von Blaumeier und bei tanzbar bremen aktiv. Er hat schon in zahlreichen Projekten mitgewirkt. Außerdem hat er schon verschiedene Praktika gemacht und so schon früh die künstlerische Arbeit im sozialen Bereich kennengelernt. Bei der Gruppe „NachHaltig“ engagiert sich Ole Bramstedt für Verbesserungen in der Inklusion.

    Im Frühjahr 2021 hatte er bereits eine Rolle im Tatort. Durch das Studium möchte er seine künstlerischen Fähigkeiten im Bereich Tanz und Schauspiel weiterentwickeln. Er möchte gerne wieder als Schauspieler arbeiten. Es ist spannend für ihn, in einer Gruppe künstlerisch zu arbeiten und gemeinsam neue Projekte zu entwickeln. Sein großer Wunsch ist, dass mehr Menschen mit unterschiedlichen Begabungen in Theater, Fernsehen, Film und Zeitung zu sehen sind.

    Zu ARTplus Perspektiven über Ole Bramstedt
    Zum Artikel im Weser-Kurier mit Ole Bramstedt (03.11.2022)
    Ole Bramstedt bei Crew-United

    Linda FIHSAN

    Linda Fisahn ist Mitglied bei icanbeyourtranslator aus Dortmund. Gemeinsam forscht das Kollektiv auf Basis einer inklusiven Grundhaltung an neuen Formen der kollektiven Zusammenarbeit und deren künstlerischen Umsetzung. Als Performerin, Schauspielerin und Tänzerin hat sie seit 2014 bereits an zahlreichen Produktionen und Stücken mitgewirkt. Als Musikerin spielt sie darüber hinaus Piano, Violine und Percussion im Bochumer Jazzensemble STUDIO 13.

    Seit dem Sommersemester 2022 nimmt sie mit ARTplus an verschiedenen Angeboten des Regiestudiengangs an der Folkwang Universität der Künste unter der Leitung von Prof. Lisa Nielebock teil. In einem Workshop mit dem Performance-Künstler Kenji Takagi hat sie sich mit Ausdrucksformen des Körpers im Raum auseinandergesetzt. Ein erstes Kennenlernen mit den Regie-Studierenden führte anschließend zu der Mitentwicklung des Stücks „Träume ist wie ein harter Stein“ im Regieprojekt von Anaïs –Maron Nazic, das im Juli in der Christ-König-Kirche in Bochum aufgeführt wurde. Im Wintersemester 2022/23 sind neben der Mitwirkung an weiteren Regieprojekten auch ihre Teilnahme am Regieunterricht geplant.

    amelie gerdes

    Amelie Gerdes hat schon seit ihrer Kindheit eine große Leidenschaft für Tanz und Theater. Seit 2012 ist sie bei der Tanzgruppe ‚Die Anderen‘ vom Tanzwerk Bremen. Vier Jahre später wurde sie auch Mitglied bei den Jungen Akteur*innen des Theaters Bremen. Ihr Berufswunsch ist ganz klar: sie möchte etwas mit Schauspiel machen!

    Nach einem Jahr als Gasthörerin an der HKS Ottersberg, beginnt sie im Wintersemester 2022/23 nun ihr Vollzeitstudium im Studiengang Tanz und Theater im Sozialen. Durch das Studium wünscht sie sich, professioneller zu werden, neuen Menschen zu begegnen und neue Freundschaften zu schließen. So dass sie in der Zukunft als Schauspielerin auf der Bühne arbeitet, sich stetig weiterentwickeln kann, Herausforderungen meistert sowie ihre Familie und Freunde um sich haben wird.

    Zum Artikel im Weser-Kurier mit Amelie Gerdes (03.11.2022)
    Zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung über Amelie Gerdes (03.11.2022)
    Zu ARTplus Perspektiven über Amelie Gerdes

    Adriane Grosse

    Adriane Große ist Ensemblemitglied beim Gehörlosen Theaterverein Dortmund e. V. Seit 2008 entwickelt der Verein ein kulturell anspruchsvolles Programm für gebärdensprachlich orientierte Menschen und realisiert diverse Theaterproduktionen mit dem Ziel die Tradition des gebärdensprachlichen Theaters fortzuentwickeln und einen Beitrag zur Inklusion von gehörlosen Menschen beizutragen. Die 29jährige Mitarbeiterin eines großen Autoherstellers hat ihre Liebe für Schauspiel bereits zu Schulzeiten entdeckt und möchte nun den Weg eines Studiums einschlagen.

    Im Rahmen des ARTplus Programms hat sie im Sommersemester 2022 an Angeboten des Regiestudiengangs an der Folkwang Universität der Künste unter der Leitung von Prof. Lisa Nielebock teilgenommen. Ihr schauspielerisches Talent konnte sie dabei mit einer Improvisation in Gebärdensprache im Regieprojekt des Studierenden Alexander Vaassen beweisen, das im Juli im Theaterzentrum der Folkwang Universität in Bochum aufgeführt wurde. Für das Wintersemester sind weitere Teilnahmen im Regiestudiengang geplant, perspektivisch möchte sie sich für den Studiengang Physical Theatre bewerben.

    Ersin Gülcan

    Musik begleitet und bereichert Ersin Gülcans Leben schon immer. Er verbindet Erinnerungen und Gefühle mit Musik und kann sich durch sie immer neu faszinieren lassen. Darum freut er sich sehr, ab Oktober 2022 das Orientierungsjahr am Hamburger Konservatorium beginnen zu können.

    Schon lange singt er im Acapella Chor Sounddrops mit und hatte immer wieder Instrumentalunterricht für Klavier und Klarinette. Doch Gesang und Klavier sind seine größten Leidenschaften. Für die Zukunft wünscht er sich, vielseitig beruflich als Musiker tätig sein zu können, flexibel zu bleiben und stets verschiedene Musikrichtungen abzudecken.

    Seit Juni 2022 arbeitet er bei der barner16, worüber er sehr glücklich ist. Aufgrund seiner Blindheit war es herausfordernd, geeigneten Klavierunterricht zu finden. Er hofft nun darauf, dass das Orientierungsjahr ihm neue Möglichkeiten der Orientierung und musikalischen Weiterentwicklung gibt.

    Ein großer Traum von ihm ist, eigene Songs zu entwickeln, zu singen und sich selbst dazu zu begleiten. Auch träumt er davon, dass ihn irgendwann andere Menschen fragen können und er diese begleiten oder für sie singen kann.

    Jan Kampmann

    Schon als junger Schüler hat sich Jan als Drehbuchautor und Schauspieler versucht - danach lag diese Seite seiner Persönlichkeit aber erstmal lange auf Eis. Seit einem Unfall im Alter von 14 Jahren ist Jan querschnittgelähmt, nutzt einen Rollstuhl und widmete sich erst dem Leistungssport, dann dem Journalismus. In seinem Job als TV-Reporter fand er zurück zum Storytelling und tauschte vor zwei Jahren bei einem Casting für eine Fernsehserie die Rolle des Erzählers gegen die des Protagonisten ein.

     
    Davon inspiriert folgte ein Workshop am Institut für Schauspiel, Drama und Film (ISDF) in Hamburg, wenig später ein dreimonatiges Rollentraining am selben Ort. Nach erfolgreicher Aufnahmeprüfung und ersten Dreherfahrungen begann Jan im August 2022 die Schauspielausbildung am ISDF. Darüber hinaus engagiert er sich im Rahmen des Projekts "CastMeIn" für inklusivere Strukturen in der Schauspielbranche - und kann es kaum erwarten, auf der Bühne, vor der Kamera und über die Projektarbeit mehr Sichtbarkeit für Künstler*innen mit Behinderung zu schaffen.

    Zur Podcast-Folge INZWISCHEN mit Jan Kampmann
    Jan Kampmann bei Cast Upload

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    rohullah kazimi

    Der in Kabul in Afghanistan geborene bildende Künstler Rohullah Kazimi arbeitet mit verschiedenen Techniken, neben meist großformatigen, bunten Zeichnungen auch mit Radierungen, Stickarbeiten und Drucktechniken. Inhaltlich setzt er sich primär mit geschichtlichen und gesellschaftlichen Themen auseinander. Im Rahmen des Strukturprogrammes ARTplus konnte auch Kazimi zwei Jahre als Gasthörer im Fachbereich Freie Bildende Kunst an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg teilnehmen. Er arbeitet seit 2007 bei der Künstler:innengruppe „Die Schlumper“ in Hamburg, wird seit 2013 von zwei Galerien vertreten und ist an zahlreichen Gruppenausstellungen und Kunstmessen beteiligt.

    Miriam Meisner

    Miriam Meissner ist seit September 2021 Gasthörerin an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg. Bereits seit längerem spielt sie wöchentlich Theater bei Blaumeier, außerdem malt sie auch. Im Chance-Tanz-Projekt ‚Eintauchen‘ hat sie ein Jahr lang teilgenommen. Die junge Frau liebt Kunst und Theater, Singen und Tanzen. Außerdem schreibt sie gerne Geschichten.

    Elias von Martial

    Elias von Martial ist Künstler im kaethe:k Kunsthaus in Pulheim bei Köln. Er entwickelt Geschichten zu utopischen Städten und Welten, die er zeichnerisch aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und in Szene setzt. In seinem aktuellen Projekt „Nitalp City“ zeichnet er eine Stadt im Jahre 2029 auf dem Planeten Platin mit einer Raum-Kugelbahn, die von allen Bürger:innen der Stadt genutzt werden kann. In Elias von Martials Werk spiegelt sich nicht nur sein umfassendes popkulturelles Interesse für Science-Fiction und Fantasy, sondern auch für die großen gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit. 

    Durch das ARTplus-Programm ist er seinem Ziel, seine Zeichnungen, Ideen und Geschichten in bewegtes Bild zu übersetzen und animieren zu lernen, ein Stück nähergekommen. Während eines Praktikums bei Prof. Zil Lilas und Prof. Rosangela de Araujo im Fachbereich exMedia/Animation 3D an der Kunsthochschule für Medien Köln im Sommersemester 2022, konnte er grundlegende Programme und Techniken der 3D –Animation kennenlernen und die Raum-Kugelbahn, Raumschiffe und andere Fortbewegungsmittel seiner Nitalp City animieren. Das Praktikum wird im Wintersemester 2022 fortgesetzt und um seine Teilnahme an einem Grundlagenseminar Animation ergänzt.

    Gencay Özata

    Seit Oktober 2022 nimmt Gencay Özata am inklusiven Orientierungsjahr des Hamburger Konservatoriums teil. Bereits als Kind zeigte er eine starke Affinität zur Musik. Am liebsten hörte er CD’s und tat dies stets sehr konzentriert. Seine Mutter spielte ihm häufig auf der Gitarre vor und fand heraus, dass er allein durch die Beobachtung die Griffe aller Lieder wusste. Nach einer etwas schwierigen Suche, war endlich ein Gitarrenlehrer für ihn gefunden und er lernte sehr schnell! Da er gerne die Lieder von Igor Presnyakov spielen wollte, die technisch herausfordernd sind, wechselte er nochmal zu einem anderen Lehrer, den der junge Mann heute noch hat. Mit der Schulband der Erich-Kästner-Schule in Hamburg konnte er sogar den ersten Preis bei ‚Jugend musiziert‘ gewinnen. Gencay Özata hatte auch schon verschiedene private Auftritte vor bis zu 500 Leuten.
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    matti wustmann

    Der bildende Künstler Matti Wustmann ist Mitglied des Kreativkollektivs barner16 (alsterarbeit gGmbH) in Hamburg. Dort ist er u.a. als Grafiker in der Siebdruckwerkstatt „sieben“ tätig. Verschiedene künstlerische Techniken des Zeichnens und Druckens hatte er sich zunächst selbst beigebracht, bis er im Rahmen des EUCREA-Programms ARTplus Hamburg über fünf Semester Gasthörer im Fachbereich Freie Bildende Kunst an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg  wurde. Dort nahm er wie regulär immatrikulierte Studierende an prüfungsrelevanten Angeboten teil. Die Kunsthochschule erkannte Wustmanns Talent und bot ihm an, ohne neuerliche Aufnahmeprüfung regulär studieren zu können. Der Künstler entschied sich jedoch dafür, seine Tätigkeit als Grafiker und Zeichner bei alsterarbeit fortzusetzen. Ein offizielles Studium ist mit seinem Status einer WfbM-Beschäftigung nicht vereinbar.
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    Künstler*innen mit Hochschulausbildung

    Wir haben nach kreativen Menschen mit Behinderung gesucht, die an einer künstlerischen Ausbildung im In- und Ausland innerhalb einer Hochschule teilgenommen oder eine komplette Ausbildung an solcher absolviert haben. Hier stellen wir sie Ihnen vor:

    Katrin Bittl

    Mehr zu Katrin Bittl

    Rohullah Kazimi

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    Alison Lapper

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    Ali Stroker

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    Luisa Wöllisch

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    Rachel Handlin

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    Felix Klieser

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    Benedikt Lika

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    Michael turinsky

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    Jana Zöll

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    Sophie Hauenherm

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    Athina Lange

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    Matti Wustmann

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    Pablo Pineda

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    Marvin Löffler

    Marvin Löffler
    Zu sehen ist Katrin Bittl, eine junge Frau mit Brille und braunen Haaren.

    Katrin bittl

    Katrin Bittl, geboren 1994 in München, studiert seit 2017 „Freie Kunst“ an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ein Thema ihrer Arbeit ist die künstlerische Manipulation kunstgeschichtlicher Darstellungen von Idealen. In ihrer Arbeit „Übermalungen“, zuletzt ausgestellt im International Munich Lab 2020, fügt sie den idealisierten Körpern in altmeisterlichen Werken offensichtliche Beeinträchtigungen hinzu. Ihr eigener Körper dient ihr dabei immer wieder als Reflexionsfläche. Das Verhältnis zwischen dem Allgemeingültigen und dem Andersartigen soll zurechtgerückt werden, und es soll eine gesellschaftliche Realität aufgezeigt werden, die seit Jahrhunderten unterrepräsentiert blieb. Ihrer Idee einer inklusiveren Welt sowie anderen Werken wie bspw. Selbstporträts, verleiht die Künstlerin via Zeichnungen, Malerei, Animation und Videos visuell Ausdruck.
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    Zu sehen ist Katrin Bittl, eine junge Frau mit Brille und braunen Haaren.

    Rachel Handlin

    Rachel Handlin wurde mit Trisomie 21 geboren und machte ihren Bachelor-Abschluss in Fotografie und Medienkunst am California Institut of Arts. Ihre Geschichte ging 2020 durch die Medien, weil ihr Vater sich selbst bei Twitter als „stolzesten Vater der Welt“ bezeichnete. Heute studiert Rachel weiter. Ihre eigene Website befindet sich gerade im Aufbau. Rachel ist eine multimediale Künstlerin, die in den Bereichen großformatige Film- und Digitalfotografie, Siebdruck und Lithografie sowie Keramik arbeitet. Sie ist eine scharfe Beobachterin der Welt und ihrer Menschen, deren einzigartige Perspektive Dimensionen, Schönheiten und Wahrheiten offenbart, die anderen möglicherweise entgehen.
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    Sophie Hauenherm

    Die Dresdener Tänzerin tanzt bereit seit früher Kindheit. Kurz vor ihrem Bachelor-Abschluss an der Palucca-Hochschule für Tanz bekam sie die Diagnose "Inkomplette Querschnittslähmung". Mit viel Ausdauer und Disziplin konnte sie sich einen Teil ihrer Bewegungsfähigkeit wieder herstellen und ihren Bachelor abschließen. Heute tanzt sie in unterschiedlichen Produktionen in Stuttgart, Braunschweig und Radebeul, ist selbst Tanzlehrerin und plant, zukünftig auch verstärkt als Choreografin tätig zu sein.

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    rohullah kazimi

    Der in Kabul in Afghanistan geborene bildende Künstler Rohullah Kazimi arbeitet mit verschiedenen Techniken, neben meist großformatigen, bunten Zeichnungen auch mit Radierungen, Stickarbeiten und Drucktechniken. Inhaltlich setzt er sich primär mit geschichtlichen und gesellschaftlichen Themen auseinander. Im Rahmen des Strukturprogrammes ARTplus konnte auch Kazimi zwei Jahre als Gasthörer im Fachbereich Freie Bildende Kunst an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg teilnehmen. Er arbeitet seit 2007 bei der Künstler:innengruppe „Die Schlumper“ in Hamburg, wird seit 2013 von zwei Galerien vertreten und ist an zahlreichen Gruppenausstellungen und Kunstmessen beteiligt.
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    Felix Klieser

    Felix Klieser, geboren 1991 in Göttingen, ist ein außergewöhnlich begabter und leidenschaftlicher Hornist. Bereits im Alter von 5 Jahren begann er mit dem Hornunterricht und wurde als jüngster Hornspieler aller Zeiten an der Musikschule Göttingen angenommen. Mit 13 Jahren nahm der Musiker, der ohne Arme geboren wurde, als Jungstudent an der Hannoveraner Hochschule ein reguläres Musikstudium auf. Er war Hornist im Bundesjugendorchester und ging mit Popstar Sting auf Tournee. Klieser gewann bereits als Jugendlicher zahlreiche Preise, u.a. den Bundeswettbewerb Jugend musiziert und den Life Award. Neben zahlreichen CD-Produktionen erhielt er 2014 den Echo Klassik Preis in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“, den VDKD Musikpreis und schließlich 2016 den renommierten Leonard Bernstein Award. Die 2014 erschienene Autobiografie Kliesers ist ins Chinesische und ins Japanische übersetzt worden.
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    Athina Lange

    Athina Lange, geboren 1991 in Plauen, arbeitet als Freie Schauspielerin in ganz Deutschland. Hörend aufgewachsen, ertaubte sie im Alter von 20 Jahren in Folge zweier aufeinanderfolgender Hörsturze. Nach Erlernen der Deutschen Gebärdensprache studierte sie an der Schauspielschule Leipzig. Dort schloss sie ihre Ausbildung 2015 mit der Bühnenreifeprüfung ab. Zwar lebt Athina Lange jetzt in Berlin, ihre Schauspiel- und Filmaufträge führen sie aber durch die gesamte Bundesrepublik. Ihre Engagements hat sie u.a. auf Kampnagel, dem Staatstheater Hannover, im Filmstudio Babelsberg, am Deutschen Gehörlosen-Theater und an Possible World Berlin. Neben ihrer Arbeit in verschiedenen Theaterproduktionen berät sie hörende Regisseur:innen bei ihren Stücken für gehörloses Publikum.
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    Alison lapper

    Alison Lapper wurde 1965 ohne Arme und mit verkürzten Beinen in England geboren. Sie studierte Kunst. Der Bildhauer Marc Quinn fertigte 2005 eine riesige Statue von ihr an, als sie schwanger war. Diese stand bis 2007 auf dem vierten Pfeiler des Trafalgar Squares. Eine ihrer Inspirationsquellen war die Venus von Milo, eine berühmte Statue, die heute im Louvre steht. In ihrer Autobiografie Ich nehme mein Leben selbst in die Hand steht, wie es sie positiv beeinflusst hat, eine Skulptur zu entdecken, die ebenfalls keine Arme hat und als sehr schön empfunden wird. Lapper hat ihre Stärken in der Malerei und Fotografie. Heute malt sie auch auf dem Tablet und hin und wieder veröffentlicht sie eines ihrer Werke auf Instagram @alison_lapper_mbe
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    Benedikt Lika 

    Benedikt Lika, geboren 1982 in München, ist Dirigent, Kommunalpolitiker und Inklusionsaktivist. Die Begeisterung für Musik wurde ihm bereits in die Wiege gelegt und als Mitglied der Augsburger Domsingknaben und Solopauker im Sinfonieorchester seines Gymnasiums als Jugendlicher gefestigt. Nach dem Studium der Musikwissenschaft, der Musikpädagogik und der Kunstgeschichte besuchte er Meisterkurse im Dirigieren. Mittlerweile ist Lika engagierter Kommunalpolitiker, sitzt im Stadtrat von Augsburg und arbeitet auch auf Landesebene für Inklusion und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonventionen.
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    Marvin Löffler

    Beschreibung folgt...
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    Pablo pineda

    Pablo Pineda Ferrer, Jahrgang 1974, spanischer Schauspieler und Autor, machte als erster Europäer mit Trisomie 21 einen Universitätsabschluss. Zunächst im Fachbereich Sonderpädagogik, später im Fachbereich Psychopädagogik. Für seine schauspielerische Leistung im Film Me too – Wer will schon normal sein? (Yó, también) wurde er beim Filmfestival von San Sebastián 2009 als bester Schauspieler ausgezeichnet. Seitdem hat er im Film gespielt, Sendungen moderiert und Bücher geschrieben. Neben seinen künstlerischen Tätigkeiten hält Pineda weltweit Vorträge über die Integration vermeintlich behinderter Menschen in die Gesellschaft und gründete 1991 das Projekt Roma zur Förderung von Kindern mit Trisomie 21.
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    Ali stroker

    Ali Stroker, Jahrgang 1987, ist eine US-amerikanische Musicaldarstellerin. Sie studierte in New York Musik und Performancekunst und gewann 2019 einen Tony-Award, den höchsten Preis der Branche. Ali Stroker nutzt nach einer Rückenmarkverletzung einen Rollstuhl. Durch die Musicalserie Glee, in der sie eine Gastrolle hatte, wurde sie bekannt. Sie spielte die Rolle der Anna in der 2015er Wiederaufnahme von Spring Awakening des Deaf West Theatre, für die sie Gebärdensprache lernte. Auch heute übernimmt sie noch (Gast-)Rollen in US-amerikanischen Serien und Filmen und hält Vorträge, beispielsweise auf inklusiven Filmfestivals.
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    Michael turinsky

    Der erfolgreiche Wiener Choreograf, Performer und Theoretiker Michael Turinsky setzt sich in seiner Arbeit eingehend mit dem Phänomen des als vermeintlich „behindert“ markierten Körpers auseinander. 2005 machte Turinsky, der selbst einen Rollstuhl benutzt, seinen Abschluss in Philosophie an der Universität Wien. Mit Ernst und Ironie hinterfragt er in seinen Stücken die Situation des Lebens und des Tanzens mit Behinderung, in einer komplexen Spannung zwischen Politik und Ästhetik. Seine Kollaboration „Ravemachine“ mit Doris Uhlich erhielt 2017 den Nestroy-Spezialpreis. Neben der Aufführung seiner Stücke hält Turinsky Vorträge und publiziert Beiträge in unterschiedlichen Fachzeitschriften und Journalen.
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    matti wustmann

    Der bildende Künstler Matti Wustmann ist Mitglied des Kreativkollektivs barner16 (alsterarbeit gGmbH) in Hamburg. Dort ist er u.a. als Grafiker in der Siebdruckwerkstatt „sieben“ tätig. Verschiedene künstlerische Techniken des Zeichnens und Druckens hatte er sich zunächst selbst beigebracht, bis er im Rahmen des EUCREA-Programms ARTplus Hamburg über fünf Semester Gasthörer im Fachbereich Freie Bildende Kunst an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg  wurde. Dort nahm er wie regulär immatrikulierte Studierende an prüfungsrelevanten Angeboten teil. Die Kunsthochschule erkannte Wustmanns Talent und bot ihm an, ohne neuerliche Aufnahmeprüfung regulär studieren zu können. Der Künstler entschied sich jedoch dafür, seine Tätigkeit als Grafiker und Zeichner bei alsterarbeit fortzusetzen. Ein offizielles Studium ist mit seinem Status einer WfbM-Beschäftigung nicht vereinbar.
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    Luisa Wöllisch 

    Luisa Wöllisch, Jahrgang 1996, begann 2014 ihre Schauspielausbildung an der Freien Bühne München, dem ersten inklusiven Theater Bayerns, die sie 2018 als erste Absolventin abschloss. Kurz darauf spielte sie ihre erste große Kinofilmrolle in „Die Goldfische“ neben Tom Schilling, Jella Haase und Birgit Minichmayer, der Platz 3 der deutschen Kinocharts erreichte. Seitdem ist Wöllisch eine gefragte Schauspielerin, gibt Fernsehinterviews, spielte in unterschiedlichen Fernsehproduktionen mit, aktuell in der ARD-Produktion „Toni, männlich, Hebamme“, und ist seit der Spielzeit 2020 festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. 2021 erhielt sie schließlich den Kulturpreis Bayern in der Kategorie Kunst.
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    Jana Zöll

    Die Schauspielerin, Performerin und Tänzerin Jana Zöll, Jahrgang 1985, spielt seit ihrer Grundschulzeit Theater und nahm aktiv am Kinderzirkus teil. 2008 absolvierte sie ihre Schauspielausbildung an der Akademie für darstellende Kunst adk-Ulm, ein staatlich anerkanntes Berufskolleg. Als Napoleon in Sebastian Hartmanns Krieg und Frieden machte sie Furore und wurde dann Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt. Mittlerweile arbeitet Zöll als freischaffende Künstlerin, hat am Tanzlabor Leipzig das Kollektiv Polymora Inc. mitbegründet und leitet am Theater der Jungen Welt den inklusiven Kids Club. Seit 2018 ist sie zunehmend im Bereich Performance und Tanz aktiv und nimmt seit 2019 am Weiterbildungsprogramm M.A.D.E. derTanzcompany DIN a13 teil. Kürzlich hinterfragte Zöll als erste Performerin der Reihe Challenge Accepted am Theater der der Jungen Welt in Leipzig in Online-Performances gesellschaftliches Schubladendenken.
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