EUCREA NEWS 6_2020
     
         
     
    EUCREA
     
    Titelbild vom Programm CONNECT Kunst im Prozess mit Schrift "Sind wir soweit?" Inklusive Kooperationen im Kulturbetrieb 25./26.09.2020
     

    CONNECT - KUNST IM PROZESS 
    SUMMIT IM SPRENGEL MUSEUM
    HANNOVER 25.09./26.09.2020
     
     
    Inklusive Kooperationen in Theatern, Museen, Ateliers - wo auch immer Kunst gemacht und Kunst gezeigt wird – sind wir soweit? Zum einen: Inklusion muss man einfach wollen. Mehr und mehr Kulturinstitutionen zeigen ihre Offenheit zugunsten von mehr Diversität. Und Künstler*innen mit Behinderung interessieren sich für neue Begegnungen und mehr Zugang zum Kulturbetrieb. Zum anderen: Ein System, das lange darauf eingerichtet war, gesellschaftliche Gruppen voneinander zu trennen, lässt sich nicht über Nacht umbauen. Es gilt, Wege zu finden, um Strukturen zu verändern, kreativ zu werden, neue Kommunikations- und Organisationsformen zu finden und nicht zuletzt auch darum, in eine neue Diskussion über Kunst und ihre Rolle in der Gesellschaft 
    einzusteigen. Seit 2018 arbeitet EUCREA mit einer wachsenden Zahl an Kooperationspartnern zu diesem Thema. Mit dem Programm CONNECT – Kunst im Prozess hat EUCREA nun die Bundesländer Hamburg, Sachsen und Niedersachsen gewinnen können, sich der Initiative anzuschließen. Mit diesem Summit lädt EUCREA Künstler*innen mit Behinderung, Kulturinstitutionen, Vertreter aus Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie alle am Thema Interessierten ein, mehr über das Programm CONNECT, seine Akteure und Vorgehensweisen zu erfahren.
     
     
     
         
     
    AUFRUFE
     
    Logo von der Initiative "Vielfalt im Film", drei Filmstreifen in den Farben gelb, türkis und magenta und Titel
     
     
     
    VIELFALT IM FILM
     
     
     
     
    Wie divers ist die deutschsprachige Film- und Fernsehbranche vor und hinter der Kamera? Wer ist wie hier repräsentiert und wer nicht? Welche Ausschlüsse, 
    Diskriminierungserfahrungen und prekäre Verhältnisse gibt es und wie können wir die Filmbranche gerechter gestalten? Die Intiative fordert Akteure vor und hinter der Kamera auf, ihre Erfahrungen in einer 
    30-minütigen Onlinebefragung mitzuteilen. Unbedingt teilnehmen!
     
     
     
         
    Junge Frau mit Behinderung arbeitet am Laptop
     
     
     
    RECHERCHESTIPENDIUM FÜR JOURNALIST*INNEN MIT BEHINDERUNG
     
     
     
     
     
    Wie auch der Film ist der Journalismus hierzulande noch viel zu wenig divers. Das hängt nicht nur mit der oftmals fehlenden Barrierefreiheit der Redaktions-räume zusammen, sondern auch mit einem Arbeitsmarkt, der immer noch nicht inklusiv ist.Mit diesem Recherchestipendium wendet sich Leidmedien an Journalist*innen mit Behinderung. Es geht darum, Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen zu recherchieren und kritisch gegeneinander abzuwägen. 
     
     
     
         
    Foto vom Musiker John Kelly am Laptop, der 2019 zur Veranstaltung von EUCREA "Soundform - Instrumente für alle" eingeladen war
     
     
     
    ACCESSIBLE INSTRUMENTS CHALLENGE
     
     
     
     
     
    Der OHMI Trust in Birmingham startet mit zahlreichen Koopereationspartnern einen internationale Aufruf. Gesucht werden Designer, Veranstalter, Musiker, Technoexperten, die in Teams zu verschiedenen Fragestellungen der Musikproduktion von Menschen mit Behinderung arbeiten. 
    Dabei geht es um ganz praktische Fragen wie die Anpassung bestimmter Instrumente an individuelle Körperformen bis hin zu Veranstaltungskonzepten, musikalischer Früherziehung und Möglichkeiten virtueller Kooperationen.Interessenten melden sich bis Mitte Juli (aber auch darüber hinaus) unter der u.g. Website an.
     
     
    Foto: John Kelly auf der EUCREA-Veranstaltung SOUNDFORM 2019 in Hamburg
     
     
         
     
    AUSTELLUNGEN_THEATER
     
    Ansicht der Ausstellung im Haus der Kunst München.
     
     
     
    MÜNCHEN_AUSSTELLUNG
    ARCHIVES IN RESIDENZ
    Seit dem Jahr 2000 vergibt die Münchner Augustinum Stiftung den euward - den Kunstpreis für Kunst im Kontext geistiger Behinderung. Das euward Archiv ist im Rahmen der Serie „Archives in Residence“ zu Gast im Haus der Kunst und macht einen Teil seiner Bestände erstmals öffentlich zugänglich. Dokumente, Fotografien und audiovisuellen Medien erzählen von vielseitigen Begabungen und Leidenschaften.
     
    18.09.2020 - 25.04.2021
     
     
     
         
     
     
    MÜNSTER_AUSSTELLUNG
    WO BIN ICH?
     
     
     
     
    Zusammen mit Gastkünstlern aus zwei kalifornischen Ateliers sind die Künstler des Kunsthaus Kannen der Frage der Sichtbarkeit und Wahrnehmung nachgegangen. 
    Zwischen Ort, Zeit und Mensch stellten sie eine Beziehung her. Das Kunsthaus Kannen lädt außerdem zu einer Mitmachaktion ein.
     
     
    bis 04.10.2020
     
     
         
    Ein Handkarren, der mit Ausstattungsutensilien für eine Veranstaltung bepackt ist, steht vor einer weißen Leinwand mit Schrift (Wildwuchs unterwegs)
     
     
    BASEL_FESTIVAL
    WILDWUCHS UNTERWEGS
     
     
     
    Der in Basel ansässige Verein Wildwuchs veranstaltet neben einem alle zwei Jahre stattfindenden Festival regelmäßig Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten in Basel. Mit Lesungen, Workshops und künstlerischen Projekten werden aktuelle Themen hinterfragt und die Bewohner 
    Basels einbezogen. Die aus dem Prozess hervorgegangenen Produktionen fließen in das Festival ein, wie die des Projekts "Music was my first love" mit Bewohner*innen des Elim Basel. An zwei Abenden laden Sie zum Open Air Konzert ein. 
     
     
    11./12.09.2020
     
     
         
    Vier Gesichter von den Teilnehmern der Performance Face to Face sind wie ein Mosaik angeordnet
     
     
    BERLIN_PERFORMANCE
    FACE TO FACE
     
     
     
     
     
    Fünf mal zwei Performer*innen, jeweils 
    15 Minuten Spielzeit – zusammen getackert zu einem sehr bunten Abend. 
    Knackig kurz und voller Überraschungen. So geht die neue Thikwa-Reihe „face to face“. Das Thema der ersten Begegnungs-Runde sind „Gegensätze“. Eine Open-Air-Theaterreise auf dem Hof der Thikwa-Werkstatt. 
     
    ab 19.08.2020
     
     
         
     
    HAMBURG
     
    Verzerrtes Bild mit Blick auf eine Wiese wie durch eine Taucherbrille
     
     
    PREMIERE
    AUSFLUG IN DIE VIRTUELLE WELT
     
     
     
     
     
    Die jährliche Theaternacht, die am 
    12. September in Hamburg stattfindet, wird ausschließlich digital veranstaltet werden. Da ist das Klabauter Theater 
    bestens gerüstet. Das gesamte Ensemble entwickelt einen Beitrag, in dem die 
    Fläche zum Raum wird, die Figur zur 
    Geschichte: Mit einer 360° Kamera und einer VR-Brille wird der Stoff für neue Geschichten und die „Mythen der Zweckmäßigkeit“ gewebt. Spannend, was dabei herauskommen wird.
     
     
     
     
         
     
     
    AUSSTELLUNG
    40 JAHRE SCHLUMPER
     
     
     
    Auch an 40 Jahren „Die Schlumper“ kommt
    Corona nicht vorbei. Der Ausstellungstermin zur Feier dieses außergewöhnlichen Termins musste von Juni auf den August verschoben werden. Zu sehen sind die Werke vieler Schlumper-Künstler*innen. Ein Katalog zum Jubiläum wird zur Ausstellung erscheinen.
     
    16.08.2020 – 15.11.2020
     
     
     
     
         
    Plakat Klappe Auf! Festival, Komikfigur mit Schild auf dem steht: „Kino für Alle!“
     
     
    NACHRUF
     
     
     
    JÖRG HÖLING
    Der Schlumper-Künstler Jörg Höling ist im Juni diesen Jahres verstorben. Seit 1995 besuchte er regelmäßig das Atelier der Schlumper am Freitagnachmittag. 2002 wurde er festes Mitglied der Ateliergemeinschaft und war seitdem hauptberuflich als bildender Künstler tätig. Noch vor kurzem wurde sein umfangreiches Werk mit einer Ausstellung gewürdigt. Hier noch einige Impressionen seiner Ausstellung
     
     
     
         
    EUCREA Logo und Logo der Freien und Hansestadt Hamburg
         
     
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