Junges SchauSpielHaus / Meine Damen und Herren (alsterarbeit gGmbH) / Klaubauter Theater

 

Das Junge SchauSpielHaus wurde 2005 als feste Sparte am Deutschen SchauSpielHaus begründet und wird seit dieser Zeit von Klaus Schumacher geleitet. Es verfügt über ein eigenes Ensemble und hat sich ein viel beachtetes Repertoire erspielt. Das Junge SchauSpielHaus erhielt in seiner jungen Geschichte zahlreiche Auszeichnungen. Kooperationspartner ist die Theatergruppen „Meine Damen und Herren“, ein festes Ensemble von professionellen Schauspieler/innen mit einer Behinderung unter dem Dach von alsterarbeit gGmbH. Die Gruppe arbeitet mit externen Regisseuren, Choreografen und Musikern zusammen und hat schon zahlreiche Produktionen auf die Bühne gebracht. 

Zur Zeit entwickeln die Schauspieler/innen im Rahmen eines dreijährigen Projektes eigene Produktionen. Zwei Schauspieler/innen von „Meine Damen und Herren“ spielten im Rahmen von CONNECT in der Produktion „Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“ des Regisseurs Alexander Riemenschneider im Ensemble des Jungen SchauspielHauses mit. In Folge werden Schauspieler/innen von „Meine Damen und Herren“ und dem „Theater Klabauter“ bei verschiedenen Produktionen des Jungen SchauspielHauses hospitieren. Gemeinsame inklusive künstlerische Workshops sind ebenso vorgesehen.

Ab April 2020 war eine Zusammenarbeit mit der inklusiven Tancompanie "here we are" geplant, die Choreografin Gloria Höckner sollte mit den Tänzer*innen von here we are und Tänzerinnen ohne Behinderung zusammenarbeiten. Termine für die Proben wurden festgelegt. Zum Abschluss war eine Werkstättaufführung im Jungen Schauspielhaus im Mai geplant. Wegen der Corona-Krise wird dieses Projekt in den August verschoben. Aber - die Tänzerinnen arbeiten jetzt schon mit der Choreografin Gloria Höckner, digital und zuhause bis es zu "echten" Proben kommen wird. Die Tänzerinnen und Tänzer haben inzwischen zahlreiche Tanzvideos zu Hause produziert. Das Bewegungsmaterial wird Grundlage für die gemeinsame Arbeit im Auguist 2020. Wir hoffen sehr, den Termin halten zu können.

 

 

 

Fotos: Sinje Hasheider